Der komplexe Mensch ist auch ein Lebensraum für Zellen und Mikroben und CO2 verändert diesen zu Ungunsten aller Beteiligten! Teil 3

Das Säure-Basen-Gleichgewicht ist keine Erfindung des Menschen sondern es ist Bestandteil eines Gesamtsystems, welches nicht einmal bei der Erde und ihrer Atmosphäre endet.

Alle Lebewesen existieren nur weil es dieses für sie spezifische Gleichgewicht gibt, welches in der Lage ist, von außen oder innen bedingte Gleichgewichtsverschiebungen, die in gewissen Grenzen auftreten dürfen, schnell wieder zu korrigieren.

Alle Lebewesen hier auf der Erde hängen vom SBG der Erde ab, weil die Erde mit ihrer Atmosphäre der Lebensraum für das gesamte irdische Leben ist.

Wasser spielt, wie Sie ja WISSEN eine entscheidende Rolle in diesem Gleichgewicht, denn darin geschehen die Ausgleichsbestrebungen und es ist selber mit seiner Menge und seinem spezifischen pH-Wert ein gewichtiger Teil.

Dieses gilt nicht nur für die Erde sondern auch für alle Lebewesen einschließlich uns.

Wir bestehen laut wissenschaftlicher Ansicht zu ca. 2/3 aus Wasser.

Dieser Wert erscheint mir noch viel zu gering weil in jeder Zelle auch in den Knochenzellen noch große Mengen an Wasser vorhanden sind.

Der Wert 4/5 erscheint mir logischer und würde auch der Wasser-Menge auf der Erde sehr nahe kommen.

Wie leicht ein Knochen oder unsere Haut wird wenn denen jegliches Wasser entzogen wurde ist schon beachtenswert.

Aber egal ob wir zu 2/3 oder zu 4/5 aus Wasser bestehen Leben kann nur in Verbindung mit Wasser entstehen und sich erhalten.

Unsere Hauptwasserader ist das Blut, es versorgt über das Arterielle System alle Zellen unseres Organismus mit den Lebens-wichtigen Atomen und Molekülen, natürlich auch mit Wasser.

Genauso sorgt es über das Venöse System für den Abtransport überschüssigen Zell- und Gewebe-Wassers sowie der Stoffwechselendprodukte des organischen Stoffwechsels (Schlacken) aus den Zellen.

Unser Organsystem, ja unser gesamter Organismus ist nur damit beschäftigt ein für uns genetisch Evolution bedingtes chemisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

In diesem müssen überschüssige Stoffe abgebaut (verstoffwechselt) und fehlende in den Organismus eingebaut werden, wenn das Angebot an Stoffen hierzu besteht.

Dieses funktioniert über elektrische Spannungsunterschiede zwischen Zellen und Blut.

Die Spannungsunterschiede zwischen den verschiedenen Alkalien und dem Wasserstoff im allgemeinen weisen dabei unterschiedliche spezifische PH-Werte auf wobei sie unterschiedlich stark sauer oder basisch sind.

Dieses ist immer ein untrennbarer Zusammenhang, der einen Stoffwechsel erst möglich macht.

Da unser Blut mit pH 7.44 generell basischer ist als pH 7 und die Zellen je nach Art von diesem pH-Wert nach oben oder unten abweichen, gibt es elektrische Spannungs-Unterschiede zwischen den Zellen und dem Blut die unseren Stoffwechsel erst ermöglichen.

Unser Gehirn nutzt die Spannungsunterschiede um Gehirnströme fließen zu lassen, damit wir denken und fühlen und über die Nervenbahnsignale die Muskelbewegung anregen damit wir alle Körperteile bewegen können.

Unser Herz schlägt nur über diese Spannungs-Unterschiede der Kalium-Natriumpumpe damit das Blut unseren Organismus mit allem notwendigen Stoffen, sowie der Wärme versorgt, die im Heizkessel (Organe) erzeugt wird und unseren gesamten Organismus warm erhält.

Ebenfalls führt es die nicht mehr benötigten Stoffe den Organen zur Aufbereitung oder Entsorgung zu.

Die Entsorgung der Zellen von den Stoffwechselendprodukten, den Schlacken funktioniert in umgekehrter Richtung aus den Zellen in das Blut über die gleichen Mechanismen.

Unser Körper ist aber nicht nur ein Lebensraum mit gleichen pH-Werten an jeder Zelle sondern es gibt unendlich viele Lebensräume und pH-Werte in uns, die alle zentral über unser Blut Vier- und Entsorgung aufrecht erhalten werden.

Selbst unser Blut ist nicht nur eine Flüssigkeit mit gleichen chemischen Bestandteilen.

Es befindet sich in verschiedenen Kreisläufen die alle von unserer Herzpumpe in Bewegung gehalten werden.

Venöses Blut weist z.B.einen anderen pH-Wert auf als arterielles Blut.

Das Blut im inneren Herz-Lungen-Kreislauf hat eine andere chemische Beschaffenheit als das im großen Blutkreislauf.

Das Arterielle Blut versorgt alle Zellen mit Zell-Lebens-notwendigem und das Venöse Blut nimmt die Stoffe auf, deren Inhaltsstoffe sich zuvor in den Zellen befanden und nun als Abfallstoffe (Schlacken) über das Venöse System zu den Organen befördert werden um dort verstoffwechselt, ausgeschieden oder wieder aufbereitet zu werden.

Von Abfall- und Schadstoffen befreit, ist das Blut wieder in der Lage alle lebensnotwendigen Stoffe über die Atmung und Ernährung aufzunehmen um sie wieder in den Arteriellen Kreislauf zu bringen.

Nicht nur das Blut hat unterschiedliche Aufgaben und weist unterschiedliche pH-Werte auf sondern auch spezielle Zellgruppierungen die unsere Organe oder unsere Knochen etc. ausmachen.

Die Zellgruppen unterscheidet sich nicht nur durch ihre Aufgaben im Organismus sondern auch durch ihre chemische Beschaffenheit.

Harte Zellgruppen wie Knorpel und Knochen beinhalten größere Anteile von Magnesium und Kalzium und aus geringeren Anteilen von Natrium und Kalium die durch die Zellhülle vor Auflösung geschützt sind.

Organ- oder Hautzellen bestehen wie das Bindegeweben aus größeren Anteilen von Kalium und Natrium und geringeren Anteilen von Magnesium und Kalzium, ebenfalls durch Zellhüllen geschützt.

Je größer der Natrium-Kalium-Anteil in den Zellen ist, je weicher (weniger dicht), je härter und dichter ihre Erscheinungsform ist desto mehr Kalzium und Magnesium enthalten sie.

Alle Muskelzellgruppen z.B. haben viel größere Kalium- und Natriumanteile als Kalzium oder Magnesium im Gegensatz zu Knorpeln oder Knochen.

Der Herz- Muskel funktioniert nur weil Spannungsunterschiede zwischen den Alkalien Natrium und Kalium das Herz schlagen lassen (Kalium-Natriumpumpe).

Wenn die Muskeln schmerzen oder verkrampfen, ist meistens auch nicht ein Magnesium-Mangel schuld daran, sondern eine Verschiebung der Verhältnisse zwischen Natrium und Kalium welche indirekt auch deren Abhängigkeiten zum Kalzium und Magnesium verschieben.

Alle Alkalien können somit für Muskelschmerzen oder Krämpfe die Verantwortung tragen.

Harte Knochen enthalten mehr Kalzium und Magnesium, weichere hingegen weniger.

Knochen der Hüften sind wegen des hohen Magnesium-Anteils auch die Härtesten und Rippenknochen wegen ihrer Biegsamkeit gehören hingegen zu den Weicheren in unserem Organismus.

Alle Organe, unsere Haut unser Skelett, alles von uns sind spezielle Lebensräume mit speziellen pH-Werten, die über unser Blutkreislaufsystem ver- und entsorgt werden.

Dieses gilt auch für Zellen wie z.B. Protonen-Pumpen, die für die Salzsäure-Produktion des Magens verantwortlich und damit richtige Säure-Zellen sind.

Dieses entziehen dem Blut Wasserstoff- und Chlor-Gas und fügen diese beiden Stoffen zu einer Chlor-Wasserstoff-Säure zusammen, die fälschlich auch Salzsäure genannt wird.

Genauso entziehen andere Zellen, die zu den Basischen gehören, dem Blut die Alkalien die sie für ihre Aufgaben so dringend benötigen.

Unser Blut ist eben die Haupt-Lebens-und Versorgungs-Ader für jegliche Zellen.

Im Schöpfungssystem gibt es außer wasserlöslichen Säuren und Basen auch noch solche die nur in anderen chemischen Flüssigkeiten wie Ammoniak oder Alkohol etc. löslich sind.

Diese chemischen Stoffe befinden sich jedoch auch im Blut das ihnen in erster Linie als Transportmittel dient.

Es gibt wissenschaftlich unbeachtet auch einen Stoffwechsel im Blut zwischen den wasserlöslichen Säuren und den unlöslichen, der sich aber zeitlich wesentlich langsamer vollzieht.

Das dem so ist, erklärt auch dass meine Gicht-Erkrankung, die sich Stoffwechsel-technisch nicht im Wasser-löslichen Milieu abspielt sondern Im Ammoniak-Stickstoff-Stoffwechsel, nach gut 2,5 Jahren und relativ hohen NaHCO3-Mengen sich ebenfalls von mir verabschiedet hat.

Gegen die Gicht-Erkrankung musste ich seit über 20 Jahren regelmäßig Tabletten einnehmen dir den Ausbruch eines Gicht-Anfalls verhindern.

Die Wasserlöslichen Säuren und Basen, um die es hauptsächlich im Säure-Basen-Gleichgewicht wegen des schnelleren Stoffwechsels geht, bestehen nicht nur aus reinen Säuren oder Basen, sondern es sind immer nur Molekular-Verbindungen zwischen ihnen die in ihrer Bilanz mehr oder weniger sauer oder basisch sind.

Mit der Nahrung, über die Haut oder Atmung nehmen wir ja schließlich nicht die Elemente in rein atomarer Form in uns auf sondern stets in molekularer Bindungsform.

Dieses bedeutet das Basen schon mit Säuren verbunden sind wie auch mit anderen Basen, gleiches gilt auch für die Säuren, die mit anderen Säuren verbunden sein können.

Im Wasser gelöst gibt es keine unterschiedlichen.Säuren mehr, weil sich Säure nur über die freien Wasserstoffatome definiert, die sich im Wasser nur noch in ihrer gesamtheitlichen Anzahl der überschüssigen freien und ungebundenen Wasserstoffatome als Säure-Grad im pH-Wert bemerkbar machen.

Die ehemaligen basischen Bindungspartner der nun freien Säure-Wasserstoffe befinden sich mit den freien Basen-Molekülen ebenfalls gelöst im Wasser und bestimmen die andere Seite des Säure-Basen-Gleichgewichtes, den Basen oder Alkalien-Teil.

Diese Anteile lassen sich dann auch chemisch direkt bestimmen, wie z.B. Laktat dem ehemaligen Bindungspartner der Wasserstoff=>Laktat-Verbindung der Milchsäure, oder wie Kalzium, Natrium sowie alle anderen Bestandteile des Blutes.

Im Blut (Wasser) selber werden die ehemaligen Bindungspartner, ohne andere Einflussfaktoren, nur noch über ihre elektrischen unterschiedlichen Gesamtladungen daran gehindert, das Wasser zu verlassen und natürlich auch dadurch das sich das Blut ja in einem geschlossenen Kreislauf befindet, der aber trotzdem nicht so undurchlässig ist wie ein intaktes Heizungssystem.

Die anderen Einflussfaktoren treten dann auf, wenn sich z.B. Kalzium-Moleküle aus dem Blutkreislauf entnommen werden weil sie in Knorpel oder Knochenzellen eingebaut werden müssen um hier abgestorbene Zellen zu ersetzen oder die sich aus Druck- oder Temperaturveränderungen ergeben, bzw. Nahrung zugeführt oder ausgeschieden wird.

Selbst mit jedem Atemzug oder Schweißverlust ändern sich die Verhältnisse im chemischen Gleichgewicht die immer kurzfristig durch den Blutkarbonat-Puffer ausgeglichen werden müssen.

Das SBG ist nicht unser einziges aber wichtigstes Gleichgewichts- Lebens-Erhaltungssystem, es rangiert in der Wichtigkeit an aller erste Stelle, den kein Organ könnte funktionieren, kein Stoffwechsel wäre möglich wenn wir dieses System nicht hätten.

Es würde kein komplexes Leben, es würde uns nicht geben!

Den PH-Wert stabil zu halten bzw. schnell wieder herzustellen ist vordringlichste Ziel des Säure-Basen-Gleichgewichtes.

Dieses kann nicht nur durch Auflösung oder Auffüllung der Basen (Alkalien), durch Temperatur, Druck-oder Strahlungsveränderung erreicht werden, sondern auch durch Säure-Entzug aus dem Blutkreislauf.

Der Magen mit seinen Protonen-Pumpen bedient sich neben dem Alkalien-Entzug für den aber andere Zellen verantwortlich sind, auch des Säure-Entzuges aus dem Blut.

Er ist das einzige Organ in unserem Organismus in dem Säure-Konzentration nicht zu einem Zellsterben führt, wenn kritische Werte nicht überschritten werden, weil die Zellen sich mit alkalischen Abwehrstrategien selber schützen können.

Der Magen bezieht all seine Grundstoffe die er für die Magen-Säure-Produktion und seinen Säure-Schutz benötigt aus dem Blutkreislauf.

Die Zellen die aus den Grundstoffen Chlor und Wasserstoff die Magensäure (Chlor-Wasserstoffsäure) erzeugen nennen wir Protonen-Pumpen, wie ich zuvor schon anmerkte.

Jedes Mal wenn aus dem Blutkreislauf Wasserstoff oder Chlor den Protonen-Pumpen des Magens zugeführt wird, wird auf diese Weise dem Blutkreislauf, Chlor und freier Wasserstoff entzogen, um Magensäure zu bilden.

Dieses führt auf natürliche Weise auf der einen Seite zu einer Blut-Entsäuerung, dafür im Magen zu einer Säure-Anreicherung.

Der Magen ist somit eine richtige Säure-Zentrale in dem die höchste Säure-Konzentration des Organismus vorliegt.

Hier machen sich auch oft die ersten Anzeichen (Symptome) eines verschobenen SBG bemerkbar.

Anmerkung Anfang:

Das Säure-Basen-Gleichgewicht ist immer das Fundament unseres Organismus.

Wenn dieses verschoben ist muss man nur noch heraus finden welcher Veränderungsfaktor hierfür verantwortlich war, dann kennt man die Grund-Ursache.

Anmerkung Ende

Zu viel freier Wasserstoff und Chlor (Säuren) haben zwangsläufig eine Erhöhung der Menge und der Konzentration der Magensäure zur Folge.

Diese Säure steht dann den Basen (Alkalien), die entsprechende Schleimhautzellen ebenfalls aus dem Blutkreislauf gewinnen gegenüber.

Wenn die Mengen von Säure und Basen ein Gleichgewicht bilden ist unser Magen samt seiner Schleimhäute gesund.

Anmerkung Anfang:

Die Neutralisierung der Magensäure durch NaHCO3 und Pepsin ist ein kontinuierlicher Vorgang und ein ständiger Kreislauf, weil das Neutralisierungs-Produkt der gesamten Stoffe ob mit oder ohne Nahrung ständig in den Darmtrakt gelangt von wo es wieder in den Blutkreislauf gegeben wird und so den Zellen wieder zur Verfügung steht.

Anmerkung Ende

Gerät die Magensäure-und die Alkalien-Menge hingegen in ein Ungleichgewicht, wenn z.B. die Säure-Konzentration gegenüber den Basen der Magenschleimhaut zu groß geworden ist, kann die im Verhältnis zu kleine Basen-Schutzschicht der Magenschleimhaut ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen, sie wird weg neutralisiert und die Magenschleimhäute werden durch die Säure geschädigt.

Sodbrennen im Magen und Reflux von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre sind nicht nur unangenehme, sondern auch überaus gefährliche Symptome dieser Gleichgewichts-Verschiebung.

Die Basen des Magens bestehen aus Pepsin und Natriumbikarbonat die der Chlor-Wasserstoff-Säure gleich gewichtig gegenüber stehen um Schäden zu verhindern.

Der Magen ist so wie alle Organe ein eigenes Säure-Basen-System welches vom Gesamtsystem gespeist wird.

Wenn hier chronische Gleichgewichtsverschiebungen in Richtung Säure entstehen, ist dieses immer ein Indiz/Symptom für eine Verschiebung des SBG.

Darüber hinaus haben Alkalien noch die wichtige Funktion die Speisen im Magen mit diesen Stoffen, neben der Säure anzureichern damit die Nahrung im Darm gespalten und verstoffwechselt werden kann.

Es ist ein Irrglaube das lediglich die Magensäure für die Nahrungsauflösung (Spaltung) sorgt.

Sodbrennen und Reflux, aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre, führen in Folge zu erst unangenehmen und später gefährlichen Säure-Schäden an den Schleimhäuten von Magen und Speiseröhre, folgend dann auch zu Schäden der Darmschleimhäute, die sollte der Mensch lange genug leben immer auch zu Krebs führen.

Befindet sich zu viel Chlor-Gas und zu viel freier Wasserstoff im Blut, steigt zwangsläufig auch die Magen-Säure-Produktion im Magen, denn die Protonen-Pumpen kennen keinen Feierabend.

Da der Magen für sich gesehen auch einen chemischen Lebensraum darstellt, der ein in den Säure-Bereich verschobenes SBG haben sollte, ziehen die basischen Zellen in den Magenschleimhäuten vermehrt Natriumbikarbonat aus dem Blutkreislauf um das genetisch feststehende Gleichgewicht zwischen Säure und Basen im Magen wieder herzustellen.

Dem Blut wird im gleichen Maße des Säure-Anstiegs im Magen, das Natriumbikarbonat aus dem Blut entzogen, welches aber unbedingt für die Aufrechterhaltung des Lebens- notwendigen Blutkarbonat-Puffers benötigt wird, um z.B. die im Stoffwechsel entstehende Milchsäure abbauen zu können um dort den innerlichen Zelltod zu verhindern der dann auch zu einer Säure-Anreicherung im Blut führt.

Die Protonen-Pumpen verarbeiten was das Blut an Wasserstoff und Chlor hergibt, wie die anderen im Magen befindlichen Zellen das Natriumbikarbonat.

Derzeit wird medizinisch eine Magenübersäuerung medikamentös dadurch verhindert, in dem die Protonen-Pumpen daran gehindert werden Wasserstoff und Chlor zur Magensäure zu verbinden.

Auch dieses Medikament habe ich über 20 Jahre regelmäßig einnehmen müssen, mit

zuletzt höheren Dosen weil 20mg nicht mehr ausreichten die Protonen-Pumpen bei ihrer Säure-Produktion zu bremsen.

Nicht nur Protonen-Pumpen-Hemmer trugen für meine persönliche Gleichgewichtsverschiebung eine Mitschuld, sondern alle Medikamente die ich im Laufe meiner Jahre verordnet bekam.

Ob Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer, Beta-Blocker oder Blutverdünner, Gicht-oder Diabetesmittel, Päckchen für Päckchen hat hierzu beigetragen.

Alles in Allem hat es unter dem Strich auch etwas positives wie mein Leben verlaufen ist, denn ohne diesen Verlauf hätte es niemals meine Theorien gegeben.

Bestimmung, Schicksal oder Gottes Lenkung, ich kann nicht sagen warum mein Weg hin zu meinen Theorien führte, nur dass er dahin führte.

Eine durchaus angenehm schnell spürbare Säure-Entlastung des Magens durch Protonen-Pumpen-Hemmer hat aber einen schwer wiegenden Haken (Nebenwirkung).

Dieser Nebenwirkung führt dazu, das dem Blut nun keine Säure und kein Chlor-Gas mehr entzogen wird.

Das Blut wird infolge Mangels Säure-Entzug des Magens stetig über säuert ohne das der Magen noch Symptome einer Übersäuerung zeigt, jedenfalls die ersten paar Behandlungsjahre.

Ferner kann das im Blut befindliche Chlor-Gas das überwiegend mit dem Kochsalz in uns gelangt, seine Zell-schädigenden Wirkungen frei entfalten.

Treffend nennt die Pharmaindustrie diese Medikamente deshalb auch Protonen-Pumpen-Hemmer.

Diese werden unter den verschiedensten Markennamen vertrieben die ich aus verständlichen Gründen nicht benennen darf.

Die Folge oder Nebenwirkung dieser medikamentösen Behandlung ist, dass im Blut überschüssiger Wasserstoff und Chlor nun nicht mehr als Säure in den Magen gelangt sondern im Blut verbleibt.

Der Verbleib der Wasserstoffsäure im Blut führt dort zu einer Absenkung des Blut-PH-Wertes und somit zu einer Blut- Übersäuerung.

In deren Folge sterben Zellen den inneren und äußeren Zelltod und es treten alle nur denkbaren Erkrankungen auf.

Protonen-Pumpen-Hemmer sind nun bis 20mg Wirkstoff vor kurzem freigegeben worden und nicht mehr verschreibungspflichtig.

Wie schädlich dieser Wirkstoff für unseren Organismus ist belegt eine Studie in der in England 150.000 Probanden Teil nahmen. (Näheres können Sie auch in meinem Buch über ZIVILISATIONSKRANKHEITEN nachlesen.)

Dass das SBG funktioniert wie ich hier ausführe, beweist diese Studie ganz eindringlich.

Aber nicht nur für Artrose oder Osteoporose zeigen sich die Protonen-Pumpen-Hemmer über das Verschieben des Säure-Basen-Gleichgewichtes mit verantwortlich, sondern für alle uns bekannten Krankheiten, von Awie Alzheimer bis Z wie Zellwucherung (Krebs).

Nicht nur Medikamente, sondern alle Umweltgifte oder unsere Ernährung spielen eine Rolle für das Säure-Basen-Gleichgewicht und die hierdurch entstehenden Erkrankungen.

Unser Lebensraum ist incl. der Umweltgifte die Hauptversorgungsader aller Stoffe die wir aufnehmen.

Wie die Erde unseren Lebensraum darstellt ist jeder einzelne von uns nicht nur ein Mensch sondern auch ein Lebensraum für Zellen, Pilze, Bakterien etc.!

Wenn sich das SBG der Erde verändert, verändern sich auch die Lebens-Bedingungen für alles in ihm befindliche Leben.

Es verändert sich jedes einzelne spezifische SBG

Solche Veränderung bewirkt nicht nur eine chemische Verschiebung sondern auch eine Verschiebung der Lebensformmengen zu einander.

Egal worin sich eine Übersäuerung ursächlich begründet, in einem saureren Magen z.B. vermehren sich Bakterien (Heliobacter Pylori), die ihre Lebensgrundlagen eher in einem saureren Milieu finden.

In einem weniger sauren Magen finden sie keinen optimalen Lebensraum vor, sind deshalb nicht in nennenswerten Mengen anzutreffen.

Dieses Prinzip gilt nicht nur für den Magen sondern für unseren gesamten Organismus.

Der Säure bedingte Zelltod bewirkt nun einen Rückgang bestehenden Mikrolebens und eine Ausbreitung von Lebensformen die ihrerseits vom Zelltod leben.

Auch dieses ist ein unabdingbares Abhängigkeitsverhältnis, verschiebt sich das SBG, verändern sich die Lebensformen mit der Verschiebung.

Dieses Prinzip gilt nicht nur für uns sondern für jedes Leben und die Erde oder sonstige Planeten, in denen das Säure-Basen-Gleichgewicht eine Rolle spielt.

Das vermehrte Auftreten z.B von Magen- oder Darmbakterien, Pilzen oder sonstigen Lebensformen zeugt grundsätzlich immer gleichzeitig auch von Gleichgewichtsverschiebungen, die sich immer in den Säure-Bereich vollzieht und wieder zurück wenn es gelingt das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Solche biologischen Verschiebungen verändern dann natürlich auch unseren normalen und gesunde Stoffwechsel zwangsläufig und zusätzlich in einen für uns weniger guten Bereich.

Denken Sie an einen über säuerten Speisebrei der aus dem Magen in dem Darm geleitet würde.

Dieser saure Speisebrei würde die Darmzellen, nützliche Darmbakterien und Pilze schädigen weil der Darm nicht über ausreichend Bikarbonat produzierende Zellen verfügt die mit einer puffernden Schleimhautschicht die Darmwände vor Säuren schützen könnten, wie der Magen es tut.

Nicht nur die Darmchemie und der pH-Wert verändert sich mit der Säure, sondern der gesamte Stoffwechsel der Darmzellen der nur unter Mithilfe der Bakterien und Pilze in richtigen Verhältnissen zueinander seine Aufgabe voll erfüllt.

Aus Sicht der Nahrungsaufnahme bezüglich des Säure-Basen-Gleichgewichtes ist alles was wir als Nahrung aufnehmen mehr oder weniger sauer bzw. mehr oder weniger basisch.

Die pH-Bilanz dessen was wir am Tage in den Organismus einbringen und Ausscheiden und was im Stoffwechsel selber entsteht, entscheidet zu einem gewichtigen Teil mit darüber, ob er Basen- oder Säure-Reserven verbraucht.

Die Summe der einzelnen Tagesbilanzen aus allen Aufnahme- und Entstehungsquellen zu Lasten der Basen (Alkalien) ergeben unter dem Strich ob und wie viel wir in einem Jahr über säuerten und damit Sicht- oder messbar gealtert, oder erkrankt sind.

Ein täglicher Mangel von 100 mg Natriumbikarbonat zum Beispiel führt in einem Jahr zu einem Gesamtmangel von 36,5 Gramm, bei einem Mangel von 1 Gramm sind es im Jahr schon 365 Gramm die unserem Organismus fehlen und bei 10 Gramm wären es schon 3,65 Kg.

Dieses ist eine gewaltige Menge die sich im SBG als Zelltod bemerkbar macht, weil diese Menge aus den chemischen Bestandteilen der Zellen gepuffert werden muss.

So ist es kein Wunder das wir altern und erkranken, es ist aber auch kein unabwendbares natürliches Ereignis.

Es ist unter normalen Umständen wirklich nur die Säure die uns gefährlich wird.

Basen-Schäden können nur durch Dauererbrechen (Säure-Verlust=Basen-Überschuss) oder durch verschlucken von größeren Mengen an Laugen erfolgen.

Selbst größere einmalige Mengen an NaHCO3 z.B. 20 Gramm führen nicht zu Schäden wie bei der Säure.

Die Bilanz unserer Nahrungsaufnahme unabhängig von den anderen Einflüssen ist fast immer sauer.

Eine saure Nahrungsbilanz plus der anderen negativen sauren Einflüsse bedeutet das sich weniger Basen und mehr Säuren im Organismus befinden.

Dieses führt zu einem langsamen aber kontinuierlichen Absinken des pH-Wertes der zum inneren wie äußeren bedingten Zelltod im Organismus führt.

Einer dieser anderen negativen sauren Einflüsse bedingt sich aus unserem eigenen Stoffwechsel weil Säuren in unserem Organismus selber entstehen.

Eine, dieser im Organismus entstehenden Stoffwechselsäuren, ist wie ich schon anmerkte die Milchsäure, die in unserem Organismus als Stoffwechselabfallprodukt der Muskel- und Organzellen entsteht.

Ein geringer Anteil der Milchsäure dient den Zellen, unter fehlen des Sauerstoffes als Startenergie und der überschüssige Teil muss unbedingt entsorgt werden, damit die Zellen nicht über säuert und zerstört werden.

Milchsäure ist eine molekulare Verbindung und besteht aus Laktat und Wasserstoff mit einer insgesamt sauren Bilanz.

Auch hier bindet und neutralisiert Laktat, welches als Base wirkt, die Wasserstoffsäure und sorgt in der Bilanz für ein in den Säure-Bereich verschobenes Gleichgewicht.

Wenn in unserem Blut Laktat-Werte gemessen werden, können die Milchsäure-Werte nicht direkt festgestellt werden, weil die Wasserstoffatome nicht mehr direkt am Laktat gebunden sind sondern sich frei im Wasser befinden.

Die ehemalige Bindung von Laktat und Wasserstoff hat im Blut-Wasser zu einer chemischen Trennung (Lösung) der Milchsäure geführt, diese ist nun Bestandteil aller im Wasser/Blut befindlicher Stoffe.

Messbar von der Milchsäure ist nur noch das Laktat als chemischer Stoff, die freien Wasserstoffatome sind lediglich nur noch über den Blut-pH-Wert zu erkennen.

Natürlich weiß man wie viel Laktat zu den freien Wasserstoffatomen gehört und man könnte theoretisch die Milchsäure-Wasserstoff-Molekül-Menge bestimmen, die in der Gesamtmenge des freien Wasserstoffes im Blut enthalten ist.

Dieses macht aber keinen wirklichen Sinn weil nur die Gesamtmenge aller freien Wasserstoffatome den pH-Wert im Blut bestimmen und die Wasserstoff-Molekül-Anteile der Milchsäure nur einen Teil des PH-Wertes ausmachen.

Über den messtechnischen Laktat-Umweg erkennt man das zu viel freier Wasserstoff im Blut ist, denn Laktat an sich ist als Base ein Säure-Binder.

Laktat hat wegen seiner langsameren Reaktionszeit das Natriumbikarbonat in der Intensiv-oder Notfallmedizin als sofort Säure-Senker abgelöst, weil es nicht so schnell mit Säuren reagiert wie NaHCO3 und es somit nicht zu Schock artigen Todesfällen kommt, weil die Gleichgewichtsbestrebungen zu schnell ablaufen.

Diese Schock-artigen Todesfälle durch NaHCO3 können aber nur geschehen wenn NaHCO3 direkt in den Blutkreislauf eingeführt wird, über den Verdauungstrakt ist immer eine langsame Aufnahme ohne schädliche Auswirkungen gewährleistet.

Das Laktat selber als halber Bestandteil der Milchsäure, wird mit Hilfe der Bikarbonate (HCO3) verstoffwechselt und abgebaut, genauso wie Bikarbonat sich auch mit Wasserstoff bindet und hieraus die Kohlensäure werden lässt die wir ab atmen, aus pupsen oder aus rülpsen können.

Die Bindung aller Säuren ans Bikarbonat bewirkt im Grunde erst die Umwandlung aller Säuren zur Kohlensäure (Wasserstoffsäure) und zum CO2.

Dieser Vorgang ist die wichtigste Stufe im SBG und macht unser Leben erst möglich weil Kohlensäure und CO2 zum größten Teil über die Lungen ab geatmet werden können und die Verstoffwechselung über die anderen Organe wesentlich vereinfacht wird.

Ein zu hoher anhaltender Anteil an Laktat im Blut zeugt neben der Erkenntnis von einer zu hohen Wasserstoff-Säure-Konzentration dann gleichzeitig von einem Mangel an Alkalien-Bikarbonaten.

Bikarbonat bewirkt auch in den Organen den Stoffwechselabbau von Säuren und Giften wie Chlor und deren ehemaligen Bindungspartnern, die nicht in genetisch festgelegten Mengen in unseren Organismus gehören.

Alkalien und die daraus mit der Wasserbindung entstehenden Bikarbonate bilden somit die Stoffe, die in unserem Chemiewerk Organismus alles aus dem Weg räumen was uns gefährlich werden kann.

Die Hauptaufgabe unseres SBG besteht also darin Nahrungs- und Stoffwechsel bedingte Säuren und Gifte so wie deren Bindungspartner abzubauen und den Lebens erhaltenen Blut-pH-Wert aufrecht zu erhalten.

Den Hauptanteil dieser Arbeit verrichtet dabei Natriumbikarbonat weil es mit über 94 % unter allen Alkalien im Blut den größten Anteil stellt.

Deshalb ist auch der Bikarbonat-Anteil von allen gelösten Alkalien fast ausschließlich aus der Natrium-Lösung geben.

Natürlich bedingte Gleichgewichtsverschiebungen entstehen größten Teils in unseren Organen selber.

Diese produzieren während ihrer Tätigkeit die größte Menge an Milchsäure die zeitnah über den Blut-Karbonat-Puffer abgebaut werden kann, wenn der Karbonat-Puffer aufgefüllt ist und somit der Blut-pH-Wert bei pH 7,44 liegt.

Weitere innere Zell-Milchsäure entsteht durch körperliche schwere Arbeit oder intensiven Sport.

Fehlt Natrium-Bikarbonat im Blut oder haben wir mehr Säuren über die Nahrung aufgenommen die schon den Bikarbonat-Puffer geschmälert haben, kommt es zu einem Anstieg der Milchsäure im Blut der über den Laktat-Wert-Umweg festgestellt werden kann.

Dieses bedeutet auf der anderen Seite das wir insgesamt zu viel freie Wasserstoffatome im Blutkreislauf im Verhältnis zu den Alkalien und deren Bikarbonaten haben, die dann zu einer Blutübersäuerung und diese zu einem massigen Zelltod führt, sollte dieser Zustand zu lange bestehen.

Im Normalfall ist zu über 94 % der Blut-Natrium-Bikarbonat-Puffer in der Lage die im Stoffwechsel entstehenden Säuren zu binden und zu neutralisieren wenn wir genügend Natrium/Kalium im Blut hätten.

Die Auflösung der Karbonat-Reserven aus den chemischen Bestandteilen der toten Zellen um die Säuren zu neutralisieren soll die lebensnotwendige Ausnahme sein und nicht die Regel.

Innerhalb von ein paar Stunden, maximal Tagen sollte so ein Ausnahmezustand des Säure-Angriffs und des Zellsterbens beendet sein.

Die Basen-Reserven aus den toten Zellen haben dann die freien Wasserstoffatome gebunden und neutralisiert.

Wenn der Blutkarbonat-Puffer insgesamt in Ordnung ist bzw. über die Nahrung oder Nahrungsergänzung wieder aufgefüllt wurde, kann der Zelltod verhindert werden.

Dann können durch Säure abgestorbenen Zellen anschließend durch neue Zellen zeitnah wieder ersetzt werden.

Geschädigtes Zellgewebe wird fast wieder in den gleichen Zustand versetzt wird wie vor dem Zell-Säure-Schaden.

Geflickt ist nicht neu, das erkennen wir an der Narben-Bildung, deshalb ist es immer besser einem Schaden vorzubeugen als zu heilen.

Unser SBG spielt sich einerseits im Blut ab und andererseits in den vom Blut versorgten Zellen.

Alles zusammen stellt unser gesamtes SBG dar, dass die einzelnen SBG mit den notwendigen Stoffen versorgt.

Das Blut fungiert als schnelles Reaktions- und Ausgleichsmedium und die festen Organ-Zellen als Reserve die das Blut puffern wenn es in diesem zu Engpässen kommt.

Es ist nicht anders als in den Meeren wo die gelösten Alkalien für eine schnelle Regulierung sorgen und die festen wie z.B. die Korallenriffe als Reserve parat stehen.

Jeder Mensch könnte über einen vernünftigen Blut-Karbonat-Puffer verfügen, wenn eine genügende Alkalien-Zufuhr, eine ausgewogene körperliche Betätigung und geeignete Umweltbedingen (bes. Atmosphäre) in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen würden.

Jeder einzelne der vorgenannter Einfluss- Faktoren kann demnach für eine Verschiebung in den Säure-Bereich verantwortlich sein.

Bewegung durch körperliche Arbeit scheidet aber, wegen der zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel, für die meisten Menschen von ZIVILISATIONSGESELLSCHAFTEN in heutiger Zeit aus.

Lediglich Leistungssportler oder die restlichen Schwerarbeiter erfahren einen Säure bedingten Zelltod, der bei ausreichendem Karbonat-Puffer wieder ausgeglichen oder verhindert werden kann.

Gefährlich wird so eine Verschiebung des SBG wenn der Blut-Karbonat-Puffer nicht mehr in der Lage die anfallende Säure-Menge zeitnah zu neutralisieren.

Dann sterben einige von Ihnen auch in Ausübung ihrer Sportart oder Arbeit den plötzlichen Säure-Tod, dem Herzversagen weil die Kalium-Natriumpumpe Mangels dieser Alkalien nicht mehr funktioniert.

Da dieses häufiger geschieht, ist dieses auch ein Indiz dafür das die SBG kein solides Fundament mehr bilden, weil sich die Milchsäure, die ohne große Bewegungsanstrengungen in den Organen entsteht, nicht schnell genug abbauen kann.

In der Bilanz sehen Leistungssportler, trotz muskulär guter Statur, überdurchschnittlich älter aus als gleichaltrige nicht Leistungssportler.

Menschen die schwere körperliche Arbeit verrichten, zu viel Alkohol trinken, harte Drogen nehmen oder Rauchen, ergeht es wie den Leistungssportlern oder Schwerarbeitern, bei allerdings weniger muskulär guter Statur.

Diese sehen durch den chemischen bedingten Zelltod ebenfalls viel älter aus als der Durchschnitt, der nicht so Drogen abhängig ist.

Altern durch physikalische oder chemische Ereignisse, es macht keinen Unterschied wo durch ein Zelltod verursacht wird.

Eine Vielzahl abgestorbener Zellen die nicht ersetzt werden können, weil z.B.die Alkalien fehlen und der PH-Wert hierdurch gefallen ist, führt immer zu einer Alterung/Krankheit.

Schon normales Bewegungsverhalten schädigt minimal physikalisch die Zellen durch Druck und Reibung.

Selbst bei Bewegungslosigkeit im Sitzen oder Liegen werden Zellen durch den entstehenden Druck auf die Berührungspunkte der Zellen geschädigt.

Je weniger Druck oder Reibung auf die Zellen ausgeübt wird, desto geringer fällt der physikalische Schaden aus.

Dieses ist z.B. auch ein Dilemma für Über-Gewichtige, die sich auf der einen Seite wegen ihrer Körperfülle zu wenig bewegen können, ständig sitzen oder liegen und auf diese Weise ohne viel Bewegung, alleine durch den ausgeübten Druck für einen Zelltod sorgen.

Jeder Schritt, jede Bewegung wird zur Qual weil Knorpel und Knochen schon geschädigt sind, durch zu großen Druck weiter geschädigt werden und weil die Muskelzellen schon weitgehend in Fettzellen umgewandelt wurden die dann als Stütze fehlen.

Fettzellen verbrauchen weniger Energie als sie über den Isolations-Effekt erhalten.

Ferner stellen sie eine Energiequelle in Reserve da.

Im Gegensatz zu Muskelzellen unterstützen Fettzellen das Knochengerüst nicht sondern belasten es mit ihrem Gewicht.

Dennoch erfüllen sie wichtige Aufgaben im Organismus.

Fettschichten isolieren den Körper wie die Dämmschicht eines Hauses, einer Robbe etc..

Immer weniger Energiezufuhr reicht aus um die Kerntemperatur des Organismus aufrecht zu erhalten, dieses ist für ein Haus gut aber wir wollen ja Energie verbrauchen damit wir nicht zunehmen.

Normal kommen stark Über-Gewichtige mit ca. 1000 Kilokalorien oder weniger aus um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten ohne dabei abzunehmen.

Hinzu kommt, dass Sie ihre Schlankheitsbemühungen nicht einmal mit Bewegung, mangels Organ- und Knorpel-Schäden, ausreichend unterstützen können.

Somit ist die wissenschaftliche Ansicht einer Diskussion würdig, den täglichen Kalorien-Bedarf vom Körpergewicht abhängig zu machen.

Selbst wenn wir nur zu 70 % aus Wasser bestehen würden, bedeutet dieses doch dass ein Mensch der 70 Kg wog und 30 Kg zunahm, in dem 30 Kg Gewichts-Zunahme-Paket mindestens 21 Kg Wasser enthalten ist.

Maximal sind neben den 21 Kg Wasser dann lediglich 9 Kg Fett an unserer Gewichtszunahme beteiligt.

Wenn Fett wegen seiner geringeren Dichte als Muskelgewebe nun noch mehr Wasser aufnimmt wie dieses oder das Bindegewebe sich weiter dehnen muss wegen der Gewichtszunahme bedingten Umfang-Erweiterung, bietet es noch mehr Platz als Wasserspeicher.

Dann würde der Fettanteil in den 30 Kg noch geringer ausfallen als 9 Kg Fett, weil der Gewebe-Wasseranteil noch höher wäre.

Das Wasser nun direkt Kalorien benötigt wie Organ- oder Muskelzellen kann ich momentan nicht nachvollziehen außer das es warm gehalten werden muss, wie das Fett.

Hierzu hätte ich dann wohl Ernährungswissenschaft studieren müssen um zu solchen Schlussfolgerungen zu kommen.

Beim Übergewicht kommt es aber nicht nur zu physikalischen Zellschäden, sondern auch zu Chemischen, wie bei allen Aktionen folgen auch Reaktionen, welche immer in beiden Richtungen ablaufen können und immer beide gleichzeitig für das Übergewicht eine große Rolle spielen.

Über-gewichtige befinden sich in einem richtigen Teufelskreis des chemischen und physikalischen Zellzersetzungsprozesses, der neben einer wesentlich kürzeren Lebenserwartung auch zu einer schlechten Lebensqualität führt.

Über-gewichtigen sieht man im Gegensatz zu unter- oder normal Gewichtigen den Alterungsprozess nicht so an weil das zerstörte Haut- und Bindegewebe schön durch Eigen-fett unter- und über polstert wurde.

Innerlich kann man eh nicht erkennen wie es um die Knochen, Knorpel und Muskeln bestellt ist denn alles ist mit Haut und einer ordentlichen Fettschicht verpackt.

Die Oberhaut sieht oft auch schön glatt aus wie nach einer Hautstraffung was ja auch so ist, Fett polstert die Unterhaut auf.

Schönheitschirurgen bereinigen ja auch Falten durch Hautentfernung oder Eigenfett-

Unterspritzung, Über-Gewichtige durch tägliche Nahrungsaufnahme über 1000 Kilokalorien.

Über-Gewichtige verlieren immer, durch die physikalischen als auch die chemischen Einflüsse, die sich gegenseitig hoch schaukeln, immer viel mehr Zellen als ersetzt werden können.

Da unser Organismus uns nicht mitteilen kann was ihm an chemischen Stoffen fehlt um den Zelltod auszugleichen, signalisiert dieser uns lediglich durch Hunger dass wir Nahrung aufnehmen sollen, in der Hoffnung dass das Richtige schon dabei sein wird.

Der Hunger treibt es rein ohne die Stoffe, aufzunehmen zu können die dringend für die Zellerneuerung benötigt werden.

Anmerkung Anfang:

In den ZIVILISATIONSGESELLSCHAFTEN werden die Menschen immer Dickleibiger, dieses gilt ins besondere auch schon für die Kinder.

Selbst Babys sich heute viel größer und schwerer als noch vor 40 Jahren und dieses liegt nicht alleine an zu großer Nahrungszufuhr.

Anmerkung Ende

Viele Gewichtsabnahmen scheitern auch deshalb, weil eine Kalorien-Zufuhr über einen längeren Zeit-Rahmen so viel Disziplin erfordert, die den meisten leider verständlicher Weise fehlt.

Selbst wenn es ihnen gelingt diesen Kraftakt über längere Zeit aufzubringen, sorgt der Jo-Jo-Effekt als bald, wegen der gleichen Ursachen die zum Übergewicht führten, wieder

zum Übergewicht.

Wenn Säure am Übergewicht beteiligt ist und in welchem Anteil auch immer zu diesem Beitrug, wird unser Organismus immer nach Nahrung durch ein Hungersignal auf sich aufmerksam machen weil er dringend Basen-Alkalien benötigt, insofern wird ein Über-gewichtiger Essen weil es ihm sein Organismus vorschreibt.

Leider kann er uns dieses nicht so direkt mitteilen welche Alkalie er zur Säure-Reduzierung benötigt.

Dafür haben wir aber auch ein Gehirn bekommen dass wenn es mit entsprechenden Informationen (Wissen) versorgt wurde, uns sagen kann welche Nahrung denn nun zu einem Säure-Abbau führt.

Das Problem ist aber, dass ein übersäuerter Organismus die Hirnleistung drastisch herabsetzt.

In dem Maße wie die Hirnleistung abnimmt übernehmen die Gefühle und nicht der Verstand das Kommando unserer Handlungen.

Schauen Sie sich um, an Hand der ganzen Call-Center, der Werbung, des Managements oder deren Mitarbeiter, ihrer Nachbarn etc., sind die gefühlsmäßigen Handlungen die jeder logischen Hirnleistung entsagen überall feststellbar.

Unser Niveau ist mit der Atmosphären-CO2-Erhöhung im gleichen Maße den Bach runter gegangen wie unser pH-Wert.

Insofern kann ich den Marcel Reich Ranicki nur all zu gut verstehen dass er anhand einer solchen Niveau-Losigkeit seinen Fernsehpreis nicht annehmen wollte.

Es ist schon soweit fortgeschritten dass nicht einmal der Kunde mehr König ist, sondern lästig ist wie eine Stubenfliege.

Man möchte am liebsten nur sein Geld ein sacken ohne dafür Leistungen erbringen zu müssen.

Geld zu verdienen ist ja auch zum Selbstzweck geworden weil jeder von und begriffen hat das Aktien oder Bankguthaben wie andere Anlageformen auch den Zweck erfüllen ohne Arbeit Kapital zu vermehren, jedenfalls wenn es gut läuft.

Das nicht alle ohne Arbeit/Leistung nur Geld verdienen können haben die Welt-Wirtschafts-Krisen bisher schon verdeutlicht obwohl wir es uns alle so von Herzen wünschen würden dass es auch ohne Arbeit funktioniert.

Anmerkung Anfang

Geld ohne Arbeitsleistung bedeutet im Gegenzug das die Gesamt-Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt wird, weil zu viele nicht mehr Arbeiten

Arbeit ist als körperliche Tätigkeit zu verstehen und nicht den Arsch im Büro, der Versicherung oder Bank platt zu sitzen.

Dieses Prinzip der Geldvermehrung ohne Arbeit führt zusätzlich zu dem Gefühl, dass diejenigen die noch arbeiten und damit die eigentliche Wirtschaft in Schwung halten weil alle anderen ja mit verdienen, mit 10 Euro einfach zu viel bekommen.

Dieses Gefühl ist ja auch berechtigt wenn man das aus dem Blickwinkel derjenigen betrachtet die nicht arbeiten.

Manager die sich selber mehrere Millionen im Jahr für das ARSCH PLATT SITZEN in die eigene Tasche stecken, fordern deshalb aus ihrer Sicht berechtigt dass eine Arbeitsstunde derjenigen, die die gesamte Arbeitslast tragen, weshalb das Geld überhaupt da ist was sie sich in die Taschen stecken, dass diese Arbeitsstunde höchsten mit 5 Euro oder besser noch mit einem Euro bezahlt wird.

Dieses ist ja auch gesetzlich okay weil der Rest der zu Lebensunterhalt benötigt wird ja vom Staat getragen wird.

Denken Sie jetzt nicht dass der Kapitalismus schlecht ist, der ist nicht anders als Kommunismus oder jede sonstige Form weil diese Formen durch Menschen gelebt und erfüllt werden und diese sind so gut oder schlecht wie es ihr SBG zulässt.

Anmerkung Ende

Nicht arbeiten, viel Geld verdienen, SAUFEN, FRESSEN, F...., konsumieren und unseren Lebensraum zerstören bis der Arzt kommt, das ist unser Lebensinhalt geworden.

Unser Verhalten, unsere Lebensweise ist es, die zur Zerstörung unseres Lebensraumes und zu unseren Krankheiten führt, die wir ZIVILISATIONSKRANKHEITEN nennen.

Die Jugend giert nach Party-Stimmung, Ballermann und Ski-sause, weil sie diesem Chaos entfliehen und einfach mal abschalten wollen, wobei der Alkohol mehr als verträglich, dabei helfen soll.

Sie fliegen eine oder zwei Wochen zum Ballermann um in einem Dauer-Besäufnis laut grölend noch auf dem Hin-oder Rückweg zu den Besäufnis-Stätten durch die Straßen zu ziehen und ihre Kotz-Spuren zu hinterlassen.

Fortsetzung in Teil 4

Der komplexe Mensch ist auch ein Lebensraum für Zellen und Mikroben und CO2 verändert diesen zu Ungunsten aller Beteiligten!