Es ist ein Irrsinn über Verdunster-Röhrchen die Heizkosten zu verteilen!

Es ist ein Irrsinn über Verdunster-Röhrchen die Heizkosten zu verteilen!

Verdunster-Röhrchen über die viele Heizkosten verteilt werden, dunsten eine chemische Flüssigkeit aus und deren Verdunstungsmenge wird über weitere Faktoren in Heizkosten umgewandelt!

Das Problem hierfür ist aber, dass Flüssigkeiten nicht nur bei Wärme verdunsten, sondern hauptsächlich über das Ausgleichsbestreben zwischen Trockenheit und Feuchte!

Das bedeutet im Umkehrschluss dass die Flüssigkeit der Röhrchen bei trockener Luft stärker verdunsten als bei feuchter Luft!

Da die Luft im Winter grundsätzlich trockener ist als im Sommer und je kälter der Winter ist desto trockener die dann Luft wird!

Je trockener die Luft desto größer die Verdunstung in den Röhrchen!

So mutiert die Heizkostenverteilung über die Verdunster-Röhrchen zu einer Verteilung zu Feuchtigkeit und Trockenheit, aber nicht zu einem verbrauch von Wärmemengen!

Grundsätzlich gibt es nur ein einziges vermeintlich gerechtes Kostenverteilungssystem der Heizenergie, die Durchflusszähler des warmen Heizungswassers, aber nur wenn man diese Art der Energiemessung ohne weitere Einflüsse betrachtet!

Manche Wohnungen in einem Haus haben teilweise mehr Außenwände oder sie grenzen oben wie unten an andere Wohnungen und werden somit schon unabhängig der eigenen Heizung erwärmt!

Solche Wohnungen deren untere und obere angrenzende Wohnungen z.B. durch deren Bewohner sehr gut beheizt werden, so benötigen diese nur noch sehr wenig eigene Heizleistung um es wohlig warm zu haben!

So entstehen schon allein wegen der Lage der Wohnungen grundsätzliche Ungerechtigkeiten in der Heizkostenverteilung!

Der Gesetzgeber wollte mit der qm-Beteiligung an der Heizkostenverteilung, die eine lange Zeit zu 50% in der Heizkostenverteilung eine Rolle spielte, zumindest ein wenig unabhängig vom Verbrauch diesen Dingen Rechnung tragen!

So wurden die Heizkosten zu 50% über die qm und zu 50% über den Verbrauch abgerechnet!

Überwiegend die Mietervereinigungen sahen in dieser Regelung eine Benachteiligung von sparsamen Heizern und forderten seit Jahren ein rein verbrauchsabhängiges Ableseverfahren!

Jedes Jahr im Winter erfolgt die Ablesung der Verdunster-Rörchen über die Verbrauchs-Striche zumindest dort wo diese angebaut sind, die mit deren Verbrauchs-Anzahl zumindest einen Teil der verbrauchten Energie in Euro erfasst!

Dieser Druck veranlasste den Gesetzgeber zumindest den qm-Anteil auf 30% zu senken und den Verbrauchsanteil auf 70% zu erhöhen, was wieder etwas mehr Ungerechtigkeiten in Bezug zur Lage der jeweiligen Wohnungen verursacht!

In der tatsächlichen Heizkostenabrechnung sind nicht nur die Energiekosten erfasst, sondern auch alle mit der Heizung und dem Schornstein zusammenhängenden Kosten, wie Emissionsmessung, Erfassung der Ablesung und z.B. der Stromkosten für die Umwälz-Pumpe der Heizungsanlage erfasst!

Diese Kosten belaufen sich je nach Größe der Anlage durchschnittlich zwischen 700.- € und 1200.- was dann prozentual ca. 16% der Gesamtkostenverteilung oder bei kleineren Anlage sogar mehr ausmacht!

Diese Kosten müssten normaler Weise noch aufgeschlüsselt werden wobei die Stromkosten für die Pumpe in die Verbrauchskosten gerechnet werden müssten und die Ablesekosten nach Stück und die Emissionsprüfung wieder über die qm bzw. Miteigentumsanteile!

Diesen Aufwand betreibt man aber nicht, sondern diese Kosten werden einfach in die Gesamtkosten einbezogen und z.B. über 50:50% oder 70:30% berechnet, was diese Kostenaufteilung noch ungerechter oder gerechter macht?

Angenommen die Kostenverteilung würde zu 100% verbrauchsabhängig sein, und jemand heizt nicht weil er die Winter lieber in wärmeren Regionen verweilt, dann wäre bei so einer Abrechnung auch nicht an den immer und für alle aufkommenden Neben-Kosten beteiligt oder eben nur mit 30% nach der neuen gesetzlichen Mindest-Regelung!

Hierfür sind die Mieter- oder Verbraucherverbände noch nicht aktiv geworden was aber eher einen Sinn machen würde als alles Andere wofür sich diese stark machten!

An anderer Stelle schrieb ich bereits schon dass die Dummheit der Menschen in Sinusfunktionen verläuft die lediglich nur zwischen den Dummheiten variiert!

Das Unverständnis physikalischer Gesetze ist ja nicht nur im wissenschaftlichen Käfig akademischer Takatukaländer verbreitet, sondern betrifft jeden einzelnen von uns täglich!

Wenn z.B. die Verbrauchskostenverteilung über die Verdunster-Röhrchen erfolgt, dann zeigen die Striche auf den Glasröhrchen die Verdunstung der Flüssigkeit in den Röhrchen an!

Da die Flüssigkeit auch verdunstet ohne dass geheizt wird, sind die Röhrchen ca. 2 Striche überfüllt bevor der erste Verbrauchsstrich erreicht ist, so dass die angeblich natürliche Verdunstung ohne Heizung nicht berechnet wird!

Die Erfindung der Verdunster-Röhrchen basiert auf der Beobachtung von uns Menschen das Flüssigkeiten verdunsten und je wärmer es ist desto schneller verdunsten diese, was wir ja beobachten können wenn wir die schnellster Art der Verdunstung wählen, das Kochen von Wasser!

Demnach hängt die Verdunstung auf jeden Fall schon mal von der Temperatur ab und damit hat sich die Menschheit dann auch abschließend zufrieden gegeben, was in ihrer Natur liegt und was auch die vielen wissenschaftliche Fehler erklärt!

Doch es gibt wegen der physikalischen Abhängigkeiten noch viele weitere Faktoren die für eine Verdunstung von Bedeutung sind, was sehr gut erkennbar wird wenn die Temperaturen konstant bleiben!

Wir kennen dieses Problem doch alle wenn wir schwitzen weil die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, dann trocknen die Klamotten am Leib überhaupt nicht ab, sind den gesamten Tag klamm (feucht)!

Die Wäsche auf der Leine trocknet auch bei plus 30° nicht richtig ab wenn die Luftfeuchtigkeit über 80% liegt, dann ist sie auch nach 2 Tagen noch nicht trocken!

Bei richtig trockener Luft wird die Wäsche draußen auch bei plus 2° schnell trocken was beweist dass der Einfluss der relativen Luftfeuchte sehr viel größer ist als die der Temperatur!

Das dem so ist dafür sogen die physikalischen Ausgleichsbestrebungen z.B. zwischen trockener und feuchter Luft und bei den Temperaturen zwischen warmer und kalter Luft, die erst unser Wetter oder unser Klima, auch in den eigenen vier Wänden bestimmt!

Wenn sie unter diesem Aspekt die Verdunster-Röhrchen betrachten, dann hängt deren Verdunstung (Verbrauch) von Flüssigkeit weniger von der Temperatur ab sondern hauptsächlich von der Luftfeuchtigkeit in den Räumen!

Bei gleicher Temperatur und sehr trockener Luft verdunstet die Flüssigkeit in den Röhrchen sehr viel schneller als bei sehr feuchter Luft!

Das was die Röhrchen an Verbrauch anzeigen ist somit kein Wärmeverbrauch sondern ein Flüssigkeits-Austausch zwischen trockener Luft außerhalb des Röhrchens und der feuchten Luft innerhalb des Röhrchens.

In den Wohnungen hängt die Luftfeuchtigkeit überwiegend davon ab wie viele Menschen in der Wohnung leben, die alleine über die Atmung und der Schweißabsonderung die durch die Körperwärme in die Luft verdunstet, für eine Luftbefeuchtung in der Wohnung sorgt!

Dann kommt noch das persönliche Verhalten der Bewohner hinzu wie der Wasserverbrauch, das Kochverhalten usw. was unter dem Strich alles zur relativen Luftfeuchte in der Wohnung beiträgt!

Die Temperatur der Heizung spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle!

Unter diesen wohl ausschließlich für mich logischen physikalischen Aspekten habe ich meine Heizkostenabrechnung betrachtet und musste ohne Erstaunen feststellen dass meine Behauptungen betreffend der Dummheit von Menschen, besonders denen die zur Elite zählen, auch hierbei wieder zu 100% zutreffend sind, weil diese anscheinend keine Ahnung von den physikalischen Gegebenheiten haben!

In der Heizkostenabrechnung fällt auf, das die Gesamt-Verbrauchskosten für Energie (Gas) in Kw/h (Kilowattstunden) aufgeführt sind und jeder Heizkörper einen Brennwertfaktor besitzt der von der Energie in Kw, die durch das Volumen und die Größe des Heizkörpers bestimmt ist, abhängig ist!

Dieser Brennwertfaktor bleibt immer gleich und dieser wird mit den Verbrauchten Strichen multipliziert was im Ergebnis die Verbrauchseinheiten ergibt!

Alle Striche aller Heizungs-Verdunstungsröhrchen der Gesamtanlage ergeben dann deren Gesamtverbrauch und die persönlichen Verbrauchs-Striche ihrer Anlage mit den Brennwertfaktoren ihrer Wohnung zeigt dann ihren persönlichen Verbrauch an, wobei dann diese Kosten zu 50% oder 70% berücksichtigt werden!

Wenn die Temperaturen für die Verdunstung in den Röhrchen eine Hauptrolle spielen würde, dann müsste der Kw/h-Verbrauch in einer direkten Abhängigkeit zu den Verbrauchsstrichen stehen.

Kalte und/oder lange Winter gleich lange Heizzeiten mit hohen Verbrauch müssten dann entsprechend viele Striche durch die Röhrchen ergeben wenn die Verdunstung in den Röhrchen tatsächlich nur durch die Temperatur verursacht wird!

Nach tabellarischer Auflistung der letzten 10 Jahre ergaben sich in unserer Anlage Energieverbräuche zwischen 114.000 kwh pro Jahr und 148.000 kwh pro Jahr und diese werden durch die Länge der Heizperioden und den Außentemperaturen in den Heizperioden verursacht!

Was augenscheinlich sofort auffällig war ist, dass in dem Jahr mit dem höchsten Verbrauch von 148.000 kw/h der Gesamtstrichverbrauch multipliziert mit den Brennwertfaktoren mit 987 den geringsten Wert der letzten 10 Jahre ergab und in einem Jahr wo die Kw/h bei 120.000 lagen, der Gesamtstrichverbrauch multipliziert mit dem Brennwertfaktor aber 2114, also richtig viele Verbrauchsstriche ergaben!

Dieses bedeutet dass die größte Verdunstung in den mildesten und kürzesten Wintern erfolgte und die geringste Verdunstung in den längsten und kältesten Wintern!

Das beweist dass die Verdunstung in den Röhrchen nur sehr wenig durch die Temperatur verursacht wird aber hauptsächlich durch die anderen physikalischen Faktoren wie relative Luftfeuchte und den „Luftdruck“!

Als Kostenerfassungssystem taugen die Röhrchen somit in keinster Weise sondern sie zeigen lediglich an ob wir feuchte oder trockene Perioden im Jahr hatten und diese bezahlen wir dann alle anteilig gleicher Maßen aber nicht unseren Verbrauch!

Sicher wird es nun wieder Menschen geben die Behaupten ich hätte ja keine Ahnung, wenn viele Striche verbraucht werden steigen auch die Kosten aber dem ist nicht so, denn die Striche dienen lediglich der Aufteilung der Kosten, wie Sie an meinen beiden Beispielen mit den höchsten und niedrigsten Verdunstungs-Strichen erkennen können!

Manchmal denke ich dass die Leser meiner Theorien diese wie einen Roman lesen oder einen Film anschauen, also von außen unbeteiligt betrachten!

Doch so ist es nicht, sie sind alle mitten drin im Takatukaland und alles was im Takatukaland so falsch läuft betrifft Sie auch, Sie sind demnach mitten drin im Artikel oder Film und kein Zuschauer oder Leser auch wenn Sie nur eine Statistenrolle einnehmen!

Wenn Sie dieses verinnerlicht haben sollten Sie auch Ihre Passivität aufgeben und aktiv mit helfen das Märchen-Takatukaland in die reale Welt umzusiedeln, denn ich alleine vermag dieses ohne Ihre Hilfe nicht!

Da sich ja auch Wärme durch das Verhalten der Atome und ihren Bewegungen ergibt und diese Bewegungen auch Frequenzen genannt werden, die nach Heinrich Hertz benannt wurden!

Aber wenn 1/Hz die Frequenz beschreibt und diese einen festen Wert von einer kompletten Schwingung in 1 Sekunde bedeutet, was ist dann wenn eine Schwingung 2 oder mehr Sekunden benötigt?

Weiter mit: Auch der "Alte" Heinrich (Hertz) wandelte schon mit Hz und 1/s auf Irrwegen! Oder wieder zurück zu mein Wissen im Überblick!