Die Erkenntnis eines fehlgeleiteten Gesundheitswesens

Das Gesundheitswesen betrachtend erschließt sich mir folgende Erkenntnis warum unser Gesundheitswesen so entwickelt hat wie es heute ist.

Der Arztstudent, als Beispiel, studiert Medizin, entscheidet sich dann für irgendeine Fachrichtung und arbeitet nach erfolgreichem Studium irgendwo in einem Krankenhaus als Assistenzarzt.

Bei einer 70 Stundenwoche im Schichtdienst würde in ihm, anhand der völlig überlastenden Gesamtsituation, niemals der Gedanke an einer gesamtheitlichen Betrachtung, weder des

betrieblichen, - noch des menschlichen Organismus aufkeimen können.

Auf Grund seiner Ausbildung ist dieses primär ja auch nicht vorgesehen, ansonsten würde es ja die Fachrichtungen nicht geben.

Wenn ihnen diese Zeilen bekannt vorkommen haben sie aufmerksam das Kapitel Irrweg der Schulmedizin gelesen.

Als praktischer Arzt ist er für die leichten Erkrankungen der richtige Ansprechpartner.

Bei schwereren Erkrankungen erfolgt die Überweisung, in der Regel, zum Facharzt und dann in die Fachabteilung einer Klinik, z.B. Abteilung für innere Krankheiten, Kardiologie, Orthopädie usw. usw..

Hierin liegt auch der Grund, wie ich denke, dass unser Gesundheitswesen ein Krankheitswesen ist.

Gesundheits- oder Krankheitswesen?

Ob es nun Gesundheit, - oder Krankheitswesen heißen müsste sollten sie nach Kenntnis der folgenden Statistiken für sich selber entscheiden können.

Die Zahlen der Statistiken entstammen seriöser Quellen wie z. B. des Saarländischen Krebsregisters, die bundesweite Erhebungen durchführen, der deutschen Rheuma-, Diabetiker-, oder Bluthochdruckliga und des Bundesgesundheitsamtes.

Diese Zahlen umfassen nur registrierte, und wie sie den folgenden Statistiken entnehmen können, Fälle der so genannten Zivilisationskrankheiten.

Hiervon habe ich nur die Summen mäßig hohen Zahlen (mindestens 1 Millionen) ausgewählt.

Wenn die vielen kleineren aber trotzdem schweren Erkrankungen (unter 1 Mio. Fälle) dazu gezählt würden, erhöhte sich die Gesamtzahl der Erkrankten um weitere ca. 20 Millionen.

Weil die Erkrankungen, die noch nicht diagnostiziert und statistisch aufbereitet wurden, auch nicht vorhanden sind, fehlen sie natürlich in diesen Statistiken.

Wenn diese Statistiken nicht lügen, wie immer gesagt wird oder auch anders herum, ist das mehr als erschreckend.

Folgende Zahlen betreffen ausschließlich Deutschland.

Weltweit ähneln sich laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) diese Statistiken.

Einige Länder, die in der Wohlstandsverteilung ganz oben stehen, führen auch die Krankenstatistiken zahlenmäßig an.

Führend, wie auch in der Wirtschaft, ist hier Amerika.

Alleine in Deutschland sind ca. 6 Millionen Menschen an Diabetes Typ 2 erkrankt.

Eine Krankheit die schon als Honigkrankheit den Alten Ägyptern bekannt war.

An Krebs erkranken jährlich 420.000 Menschen, 210.000 sterben jedes Jahr daran, das ist gut für die Statistik aber weniger für die Betroffenen.

Laut Saarländischen Krebsregister versterben 27 % aller männlichen und 29 % aller weiblichen Personen an Krebs.

73 % aller männlichen und 46 % aller weiblichen Personen werden in ihrem Leben eine Krebserkrankung erleiden.

Jeder vierte Erwachsene leidet heute unter Bluthochdruck bzw. der Veranlagung dazu.

In Prozent bedeutet dieses alleine in Deutschland, bei 83 Millionen Menschen, dass fast 21 Millionen Menschen erkrankt sind bzw. erkranken werden.

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland gegenwärtig mehr als eine Million Demenzkranke, zwei Drittel von Ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. 

Jahr für Jahr treten mehr als 250.000 Neuerkrankungen auf. 

Die Zahl der Demenz Kranken nimmt infolge der Bevölkerungsalterung kontinuierlich zu. 

Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 2,3 Millionen erhöhen. 

Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Patientenzahlen um über 25.000 pro Jahr. 

Laut deutscher Rheumaliga leiden in Deutschland mehr als 20 Millionen Menschen an Rheuma. 

Dies bedeutet, dass etwa jeder vierte Bürger in seinem Leben einmal an Rheuma erkrankt. 

Deshalb ist es dringend notwendig, Mittel und Wege zu zeigen, um diese Krankheit zu verhindern. 

Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet fließender Schmerz. 

Selbst die Alten Griechen litten schon, wie alle anderen Kulturen zuvor, an dieser Zivilisationskrankheit. 

Rheumatische Erkrankungen lassen sich in 5 Gruppen einteilen - allen gemeinsam sind akute oder chronische Schmerzen: 

Rheuma bei Gelenkentzündungen (Arthritis) 

Rheuma bei Gelenkverschleiß (Arthrosen) 

Weichteilrheuma (in Gewebe und Muskeln) 

Rheuma bei Knochenerkrankungen (z.B.: Osteoporose) 

Gicht (nimmt eine Sonderstellung ein) 

Der Entstehungsmechanismus Rheumatischer Erkrankungen ist wissenschaftlich nicht vollständig aufgeklärt. 

Es können zahlreiche Faktoren wie Ernährungsgewohnheiten, Umwelteinflüsse, körperliche Fehlbelastungen, Störungen des Immunsystems, Infektionen und Erbfaktoren beteiligt sein, vermuten die Experten. 

Wenn sie alle Wohlstands-bedingten Erkrankungen berücksichtigen und deren Anzahl addieren, liegen sie weit über 90 Millionen Fälle bei 83 Millionen Einwohnern. 

Also doch, Statistiken lügen! 

Nein tun sie nicht, es gibt nur leider genügend Fälle die mehrere Krankheitsbilder vereinen. 

Ich bin so einer, tauche in fast jeder Statistik auf! 

Genaue Zahlen wie hoch die Anzahl der Gesamtkranken Menschen in Deutschland sind, gibt es nicht, bzw. sind sie mir nicht bekannt. 

Über Krankheiten wird ja nicht so gerne gesprochen aber schauen mal in ihrem Umfeld nach, sie werden bemerken dass es kaum noch gesunde Menschen gibt. 

Anzeichen für einen Beginn solcher Erkrankungen findet fast jeder bei sich, wenn er die Signale seines Organismus richtig deutet. 

Anhand dieser erschreckenden Zahlen sollte mal darüber nachgedacht werden ob unsere Gesundheitsministerin nun eine Gesundheits- oder Krankheitsministerin ist? 

Auf der Suche nach den Ursachen von Zivilisationskrankheiten.  

Als eine der Ursachen, übrigens für alle Zivilisationskrankheiten, wird von den Fachleuten die Über- und Falschernährung samt der Bewegungsarmut vermutet. 

Diese Kausalität ist übrigens sehr wichtig, denn alle Erkrankungen hängen anscheinend mehr oder weniger mit diesen Faktoren zusammen. 

Nach heutigen Erkenntnissen ist das Ernährungs- und Bewegungsproblem als eine mögliche Ursache schon mehr als eine Vermutung. 

Studien haben klar belegt welchen Einfluss diese Faktoren auf die Krankheiten haben. 

Nur ist zurzeit noch nicht genau bekannt wo die Wirkmechanismen liegen. 

Machen Obst und Gemüse direkt gesund oder krank, wie und wo wirken sie genau? 

Warum ist Bewegung gesund, schädigt sie nicht auch die Gelenke? 

Treibt sie den Blutdruck unter Extrembelastung oder bei zu viel Bewegung nicht so in die Höhe dass die Gefäße geschädigt werden, zu hohen Blutdruck behandelt man doch gerade deshalb medikamentös. 

Es gibt viele Fragen und noch mehr Antworten.

Doch das Ei des Columbus war noch nicht dabei, sonst gäbe es diese Erkrankung nicht mehr.

Wie betrachten sie ihre Situation?

Sorgen sie für ausreichend Bewegung?

Sorgen sie für fünf Obst und Gemüserationen täglich?

Essen sie gerne Fleisch und Fisch?

Verzichten sie auf Kaffee, Tee, Alkohol und Zigaretten?

Essen sie gerne Brötchen Weißbrot Graubrot, Nudeln, und Wurst?

Gönnen sie sich täglich etwas Gesundes mit Milch, Joghurt, Quark und Käse?

Trinken sie kohlensäurehaltige Getränke?

Verwenden sie Zucker oder zuckerhaltige Lebensmittel?

Sie können sicher beantworten welche von diesen Nahrungsmitteln sie zu sich nehmen aber nicht ob diese gesund sind oder krank machen?

Keine Angst kaum einer wird ihnen die richtige Antwort darauf geben können.

Ganz sicher scheint jedoch dass Obst und Gemüse gesund sind und das in Bezug auf alle Krankheiten.

Für die anderen Lebensmittel gehen die Meinungen der Experten auseinander.

Na gut, Weißmehlprodukte werden heute einhellig als nicht gesund eingestuft.

Sind Fleisch und Fisch, Graubrot, Nudeln, Kekse, oder Kuchen, gesund?

Wer kann dieses schon beantworten.

Kaffee, Alkohol, wer weiß, auch da gibt es unterschiedliche Auffassungen nur beim Rauchen findet man wieder Einigkeit, es ist ungesund.

Tee, kommt darauf an welcher, meinen die Experten.

Industriezuckerhaltige Lebensmittel, sind ja fast überall drin, ungesund?

Auch für die ganze Milchpalette gibt es einhellig unterschiedliche Meinungen.

Die Kohlensäure haltigen Getränke werden dann wieder fast einhellig als ungesund eingestuft.

Über die ein oder anderen mag man verschiedener Ansicht sein, aber die Milchprodukte als ungesund einzustufen, erscheint mir zumindest sehr fragwürdig.

Welche Lebensmittel denn nun wirklich gesund oder ungesund sind kann ihnen niemand beantworten, jedenfalls nicht aus dem derzeitigen Betrachtungswinkel.

Aus diesem Winkel betrachtet sind Vitamin-, Mineralstoff-, Ballaststoffhaltige - Lebensmittel sehr gesund, die anderen weniger, teilweise sogar ungesund.

Das ist die derzeitige Betrachtungsweise.

Nur erklärt sich nicht, warum Menschen die sich diesbezüglich gesund ernähren, trotzdem Zivilisationskrankheiten bekommen.

Also scheint die jetzige Betrachtungsweise nicht ganz die richtige zu sein.

Es muss einen anderen Grund geben warum sich Nahrung positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt.

Die Klassifizierung der Nahrungsmittel, möchte ich vorerst in Nahrungsmittel mit positiven und negativen Nebenwirkungen vornehmen.

Die negativen decken ca. 80-90 % unserer Nahrungsaufnahme ab, weil Kohlenhydrate unsere Hauptnahrungsquelle ausmachen und alles an dem Kohlenstoff beteiligt ist auch für die Säure Entstehung mit verantwortlich ist.

Selbst Obst mit Fruchtsäure zählt für das SBG zu den negativen Nahrungsmitteln.

Sogar Wasser mit PH-Werten von 7 oder darunter belasten das SBG in Richtung Säure.

Das erklärt zumindest auch einen Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und den hohen Krankheitsstatistiken in unserem Land, die sie schon im Kapitel Erkenntnis eines fehlgeleiteten Gesundheitswesens kennen lernten und die ich ihnen noch einmal eindringlich nahe bringen möchte, deshalb wiederhole ich noch einmal ein paar dieser erschreckenden Zahlen.

20 Mio. Rheumakranke

21 Mio. Bluthochdruckkranke

6 Mio. Diabetiker 

1 Mio. Demenzkranke

Wie gesagt Tendenz steigend!

In den Wohlstandsgesellschaften ist das Weltweit nicht anders, in Amerika noch drastischer.

Bei diesen Zahlen muss doch einer mal sich die Frage gestellt haben ob die Gesundheitssysteme der Wohlstandsländer richtig ticken und ob die Menschen generell nicht lieber sterben sollten weil sie für die Nahrung die sie zu sich nehmen letztlich nicht geschaffen sind, wie auch für den aufrechten Gang.

Was die Bewegung anbelangt, ist ja jeder für sich selbst verantwortlich.

Bevor überhaupt so ein Krankheitsbild auftritt, versucht uns der Körper zu Signalisieren, dass ein Ungleichgewicht entstanden ist.

Wir verspüren diese Signale in Form von z. B. Kopfschmerz, Migräne, übermäßiges Schwitzen, Muskelkrämpfen, Sodbrennen, Unkonzentriertheit, Haarausfall, Dickleibigkeit, Krampfadern Zellulitis etc.

Alles für sich gesehen noch kein Krankheitsbild, solange es keine Dauerzustände sind.

Ein sich völlig im Gleichgewicht befindlicher Organismus wird keinen Anlass haben solche Signale auszusenden.

Nach heutigen Erkenntnissen ist das Ernährungs- und Bewegungsproblem als Ursache vieler Erkrankungen schon mehr als eine Vermutung.

Studien haben klar belegt welchen Einfluss diese Faktoren auf die so genannten Zivilisationskrankheiten haben.

Nur ist zurzeit noch nicht genau bekannt wo die Wirkmechanismen liegen.

Machen Obst und Gemüse direkt gesund oder nicht krank, wie und wo wirken sie genau?

Warum ist Bewegung gesund?

Schädigt sie nicht auch die Gelenke?

Treibt sie den Blutdruck unter Extrembelastung oder bei zu viel Bewegung, so in die Höhe dass die Gefäße geschädigt werden?

Zu hohen Blutdruck behandelt man doch gerade deshalb medikamentös.

Eines vorweg, Bewegung ist sehr gesund, aber nur in Maßen und wenn sie nicht Gelenk- oder Gefäß schädigend durchgeführt wird.

Schwimmen, Radfahren, Gehen, Skilanglauf etc. sind also wirklich gesund.

Die Frage die sich natürlich stellt, ist das warum.

Auch hier gibt es aus medizinisch- wissenschaftlicher Sicht keine einhellige Meinung.

Es gibt viele Fragen und noch mehr Antworten.

Doch das Ei des Columbus war wie gesagt bisher noch nicht dabei.

Eines möchte ich jetzt schon anmerken, Ernährung und Bewegung sind wirklich wichtig.

Die Wirkmechanismen sind jedoch unterschiedlicher Art.

Die Ernährung, als lebenswichtiger Energielieferant, spielt eine Rolle im aufbauenden und die

Bewegung im abbauenden Stoffwechsel eine entscheidende Rolle ähnlich einer Wippe sollte sich

alles im Gleichgewicht befinden.

Wenn’s zur einer Seite geht, sollte es auch zur anderen Seite gehen ansonsten wäre e ja keine

Wippe.

Das Auspendeln wäre sozusagen die Körper eigene Regulation.

So lange dieses funktioniert ist alles im Gleichgewicht.

Verändert man etwas einseitig, ist das Gleichgewicht gestört, dieses führt dann letztlich zu den ganzen Erkrankungen beim Menschen oder die Natur betrachtend zum Wald-, Fluss-, oder zum Sterben der Meere.

Wir ALLE tragen aber eine Mitverantwortung an der Misere und fügen uns selber sogar freiwillig über 4000 Gifte zu wenn wir zu den Rauchern gehören!

Die Suche nach einer gemeinsamen Basis für alle Erkrankungen anhand eines  Exkurses in die Welt der Raucher oder zum Inhaltsverzeichnis