Die Suche nach einer gemeinsamen Basis für alle Erkrankungen anhand eines Exkurses in die Welt der Raucher

Bei meiner Ursachenforschung konnte ich an den Rauchern nicht vorbei recherchieren, denn ich war selber dieser Gruppe zugehörig.

Ich rauchte täglich durchschnittlich 80 Zigaretten, also nicht wenig.

Das rauchen nicht gesund ist konnte ich schon damals selbst erfahren.

Ständige Hals und Bronchialinfekte und der so genannte Raucher-Würfel husten machten sich bemerkbar.

Auch das waren Gründe weshalb ich 1974 ich das Lager der Nichtraucher wechselte.

Bis zu dieser Zeit habe ich selber, allen Warnungen zum Trotz, geglaubt dass Rauchen viele krank macht, nur mich nicht.

In meinem Raucherleben wurde von der Zigarettenindustrie noch vehement bestritten, dass es überhaupt Zusammenhänge zwischen Erkrankungen und dem Blauen Dunst gibt.

Die Medizin legte zu dem Zeitpunkt schon zaghaft ihr Veto ein.

In den Schulen wurde ein schon 1968 ein Film über die Lungenkrebserkrankung von John Wayne (Schauspieler) gezeigt.

Echt ekelig dieser eine entfernte Teer schwarze Lungenflügel.

Diese Bilder haben mich irgendwie beeindruckt hab auch mal gezuckt, aber wie gesagt, rauchen macht mich nicht krank!

In den Jahren bis 1974 habe ich, meistens nach Wetten im Betrieb, wer zuerst wieder anfängt, zwei - dreimal mit dem Rauchen aufgehört.

Es ging aber immer nur darum wer zu erst wieder anfängt, denn der musste dann tüchtig einen ausgeben.

Man kann in diesem Zusammenhang ja schon von einem Raucher-Jojoeffekt (gibt’s das Wort schon, dann eben ab jetzt) sprechen.

Ich hab es dann schließlich Silvester 1974 geschafft, endgültig und bis heute, Nichtraucher zu werden und zu bleiben.

Mein Nichtraucherweg war, wie sich herausstellte, für mich genau der richtige denn er war erwiesener maßen erfolgreich.

Ich habe aufgeschrieben was spricht für das Rauchen, was dagegen.

Alles verinnerlicht, bewertet und noch mal auf den Prüfstand gestellt, blieben zwei Fakten, die für das Rauchen sprachen, übrig.

Der eine betraf meinen Geschmack, es schmeckt mir, der andere gliederte sich noch in einige Unterpunkte wie z. B. ich wüsste sonst gar nicht was ich mit meinen Händen anfangen sollte ich

brauche das zur Entspannung, Rauchen ist gesellig etc.

Diese Punkte fasste ich dann unter Gefühls pro zusammen.

Bei einer genauen Betrachtung der Pro-Punkte erkannte ich dass mir ein gravierender Fehler unterlaufen war.

Rauchen schmeckt hatte ich aufgeschrieben, doch ist dem wirklich so?

Durch meine Erfahrungen als kurzfristiger Nichtraucher kamen schleierhaft Erinnerungen auf.

War es nicht so, dass jedes Mal wenn ich wieder anfing, nach den ersten Zigaretten, sich ein richtiges Kotz-Gefühl breit machte?

Die Zigaretten, erst nach dem Verbrauch einer ganzen Schachtel, anfingen wieder so richtig gut zu schmecken?

Ja, so war es tatsächlich bei den Anfängen wieder Raucher zu werden.

Mein Fazit:

Rauchen schmeckt nicht, man gewöhnt sich nur an den schlechten Geschmack!

Das war das schwerste Gewicht meiner Erkenntniswaage.

Dann stellte ich mir noch bildlich dieses Glas (0,1 Liter.) vor, voll des Giftkondensates das über den Zeitraum eines Jahres entsteht bei nur einer Schachtel täglichen Konsums.

Mal ehrlich, dieses kann doch auch nicht schmecken oder? 

Bei meinen drei Schachteln mit damals noch 24 Zigaretten wäre es auch kein 0,1 Liter Glas geworden sondern fast ein halber Liter! 

Die gefühlsmäßigen Pro-Punkte wurden da richtig bedeutungslos. 

Rauchen ist doof, aus Schluss und vorbei! 

Als Nichtraucher habe ich nie wieder einen Schmachter gehabt. 

Der Glaube an eine physische Abhängigkeit hat sich damit für mich auch verabschiedet, Sucht ja, aber die findet überwiegend im Kopf statt. 

In den letzten Jahren räumte, auf politischen Druck, die Zigarettenindustrie ein, dass rauchen krank macht, Krebs verursachen und tödlich enden kann. 

Auf Zigarettenschachteln wird dieses gedruckt und in manchen Ländern sogar durch Fotos untermauert. 

Warum wird trotz dieser Erkenntnis geraucht? 

Würden sie, ja sie persönlich sind angesprochen, ein Glas voll Kondensat hoch giftiger Substanzen, die schlimmer aussehen und auch so sind wie ein völlig verbrauchtes Motorenöl nach 100.000 Kilometer Laufleistung, verteilt übers Jahr austrinken? 

Kein normaler Mensch würde diese Frage bejahen. 

Ich würde heute nicht mal dran lecken. 

Selbst Raucher verneinen diese Frage vehement, ob sie an so einem Kondensat lecken bzw. ein Glas davon trinken würden. 

Das sie es trotzdem tun, wenn auch über den Umweg der Inhalation, ist ihnen nicht bewusst! 

Die Stoffe haben nur ihre Form verändert von Gasförmig in Flüssig, jedoch gleicher Giftigkeit. 

Es findet eben auch nur ein Stoffwechsel statt. 

Die sich im Rauchgas gelösten Stoffe gelangen über den Weg der Inhalation in unsere Schleimhäute von Mund, Magen und Lunge. 

Über diesen Weg werden alle betroffenen Organe direkt geschädigt, sie greifen jedoch auch ganz entscheidend in unseren SBG-Stoffwechsel ein. 

Um welche Stoffe es sich handelt zeigt die folgende Auflistung auszugsweise. 

Es sind so viele, das der Platz auf den Zigarettenschachteln nicht ausreichend wäre, selbst wenn die Schrift so kein ist das es niemand mehr lesen könnte. 

Es sind weit mehr als 4000 chemische hoch giftige Stoffe. 

Einigen von Ihnen dürften diese bekannt sein, für alle anderen helfe ich mal ein bisschen nach! 

Zusammensetzung: 

Der Hauptwirkstoff ist Nikotin 

Eine Zigarette dieser beliebigen Marke enthält 0.9 mg Nikotin und 12 mg Kondensat (Teer). 

Sonstige Inhaltsstoffe nach dem Anzünden: 

Benzol, Blei, Blausäure, Arsen, Cadmium, Cyanide, Acetaldehyd, Akrolein, 4-Aminobiphenyl, Ammoniak, Dibenzacridin, Anilin, Benzanthrazen, Benzphenanthren, Benzpyren, Cadmium- Chlorid, weitere Cadmiumverbindungen, Chrom, Benzofluranthren,  Chrysen, Crotonaldehyd, etc. (Liste ist könnte beliebig erweitert werden, denn es sind ja bis zu 4000 chemische Verbindungen enthalten, die alle hoch giftig sind) 

Würden sie bewusst und freiwillig z. B. Kohlenmonoxid, Arsen, Cyanide, Blausäure und Benzol verzehren? 

Alle würden diese Frage verneinen aber Raucher tun es trotzdem. 

Ich habe dieses Raucherbeispiel ganz bewusst ausgewählt, weil nicht allein diese ganzen schädlichen Gifte für Krankheiten und Tod verantwortlich sind, sondern weil die Gifte direkt und ganz kurzfristig in den Stoffwechsel eingreifen.

Diese Erkenntnis gewann ich nach Sichtung unzähliger Publikationen betreffend der so genannten Zivilisationskrankheiten. 

Unter der Vielzahl von Gründen die, nach Ansicht der Experten mitverantwortlich seien, befand sich, jede Krankheit für sich betrachtet, auch das Rauchen. 

Ob nun für Bluthochdruck, Krebs, Rheuma etc. jedes Mal war auch das Rauchen dabei. 

Für mich wieder eine gemeinsame Basis: Rauchen – Stoffwechsel – Zivilisationskrankheiten! 

Fazit: Schädigen Sie bitte künftig Sich und Ihre Mitmenschen nicht mehr mit diesen Giften!

Wenn Sie es nicht lassen können, vergiften Sie sich nur alleine!

Es ist aber nicht der der Rauch von Zigaretten der uns vergiftet sondern es ist die Summe aller Gifte die wir über die Nahrung, Atmung oder über die Haut aufnehmen und die im Stoffwechsel selber entstehen! 

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