Mein Krankheitsverlauf

Natürlich gibt es auch einen Werdegang meines gesundheitlichen Verfalls, sonst würde es dieses Buch nicht geben.

Ich kann meine Erkrankungen nicht alle vollständig und ausführlich ab handeln, ansonsten könnten sie dieses Buch nicht mehr tragen, so schwer wäre es.

Die wichtigsten Ereignisse möchte ich jedoch darlegen.

Vor ungefähr 26 Jahren, ich spielte noch Fußball, traten nachts nach einem Spiel plötzlich unerträgliche Schmerzen im rechten Fuß auf, genauer gesagt im Großzehengrundgelenk.

Diese Entzündung war so etwas von übel und unerträglich, dass ich dachte ich hätte mir beim Fußball eine schwere Verletzung zugezogen, die sich erst in der Nacht richtig bemerkbar machte.

Gleich am nächsten morgen zum Facharzt, Diagnose: Gicht.

Diese Diagnose konnte durch die gemachte Blutanalyse nicht bestätigt werden, denn der Harnsäurewert lag bei 5,8, war also völlig normal.

Der behandelnde Arzt entschuldigte sich, war aber anhand der Untersuchung sich ziemlich sicher dass es so aussah wie eine Gichtentzündung.

Das er mit seiner Diagnose trotzdem richtig lag, stellte sich nach der dritten Entzündung des Großzehengrundgelenks heraus.

Darauf hin wurde mein Blut alle 14 Tage auf Harnsäure untersucht.

Ein ständiger Anstieg der Harnsäure konnte ermittelt werden, der aber nach Kristallisierung der Harnsäure, diese wird aus dem Blut ausgefällt, verlässt also die chemische Lösung und geht in die Physikalische über, nicht mehr im Blut feststellbar war.

Diese Ausfällung der Harnsäure geschieht genauso wie in den Gleichgewichtsverhältnissen zwischen Kalzium oder Magnesium und Natrium.

Auslöseschwelle im letzten Fall Harnsäurewert 8,4.

Wie ich vom Arzt erfuhr, handelt es sich bei Gicht um eine Stoffwechselerkrankung, die durch unsere Überflussgesellschaft und die damit verbundene zu eiweißhaltig Kost, Rotwein, Alkohol etc. begünstigt wird.

Schlechthin verantwortlich sollen alle Purin haltigen Lebensmittel sein, die in Harnsäure verstoffwechselt werden.

Also hing die Gicht irgendwie mit der Ernährung zusammen, aber nur durch Purin?

Meine Frage an den Arzt war, nur warum trifft es mich, andere essen mehr Fleisch, trinken mehr Wein und haben keine Gicht?

Ja, sagte dieser, jeder Mensch hat andere Gene, die einen können das ab, die anderen eben nicht.

Er selber, mein Arzt, leide auch an Gicht, es wäre ja nicht so schlimm, denn durch dauernde Einnahme von Harnsäure-Hemmern kann man ja schließlich einen Gichtanfall vermeiden und auf Purin arme Ernährung könnte man ja achten.

Wie wahr, Tabletten nehme ich heute noch (2007) und an Purin arme Ernährung habe ich mich gehalten und hatte auch keinen Gichtanfall mehr.

Ein Hoch der Schulmedizin!!! 

Laboruntersuchungen seit Anfang 1980 ergaben weitere interessante Informationen.

So waren die Leberwerte GPT und Gamma GT als auch die Triglyceride (Fettstoffwechsel) viel zu hoch.

Diese erhöhten Leberwerte als auch die Harnsäure-Werte führten wohl zur Frage meines Arztes ob ich den dem Alkohol zugeneigt sei.

Eine ehrliche Antwort zu geben viel mir sehr schwer, denn sicher trank ich mal meinen Wein zum Essen oder ein Bierchen und ein Schnäpschen danach, nicht täglich aber eben ab und zu.

Sicher hab ich auf Feiern auch mal einen über den Durst getrunken, aber doch nicht so oft das meine Leber schaden nehmen könnte oder der Harnsäure-Wert entgleisen könnte. 

Wenn sich durch meine Lebensweise schlechte Leberwerte und Gichtanfälle ergeben, bin ich dann schon Trinker oder habe ich schlechte Gene?  

Meine Antwort war dann auch entsprechend ehrlich, denn zu meinem Arzt hatte ich wirklich Vertrauen. 

Nee, davon können die Leberwerte nicht so hoch sein, dann müsstest du schon täglich und in größeren Mengen hochprozentige Sachen trinken war seine Schlussfolgerung. 

Erhöhte Tryglyceride im Blut wurden nicht angesprochen, dann konnten sie ja auch nicht so wichtig sein. 

Beruhigt hat mich das nicht wirklich, denn alle Werte waren zu hoch, aber wo liegen die Ursachen? 

Bei den Routineuntersuchungen wurde natürlich auch der Blutdruck gemessen. 

Hab ich doch tatsächlich schon wieder hier geschrien als der hohe Blutdruck verteilt wurde? 

Sieht so aus, denn plötzlich hatte ich ihn, Anfangs zwar nur mäßig mit Werten von 145/95, dazu sehr schwankend mal höher mal niedriger. 

Mein Arzt war nicht sehr besorgt und sagte dass es normal wäre wenn bei der Untersuchung der Blutdruck ein bisschen höher ist, dass ist der so genannte Weißkittel-Blutdruck. 

Insgesamt nicht der Behandlung würdig aber wir sollten diesen im Auge behalten, was wir dann auch taten. 

Verdauungsprobleme in Form von Durchfällen und Säure bedingte Magenbeschwerden begleiten allmählich meine Gicht und den erhöhten Blutdruck. 

Auch hier brachten Medikamente gegen die Magensäure und den Durchfall zunächst eine Linderung. 

Mein nächster Arzt, mein langjähriger musste aus Alters- und Gesundheitsgründen aufhören, meinte das Blutdruckproblem nun unbedingt medikamentös behandeln zu müssen, was er dann auch tat. 

Anfangs mit leichten Entwässerungstabletten, war auch meiner Ansicht nach das Richtige, denn zwischenzeitlich stellten sich bei mir Ödeme, Wasseransammlungen in den Armen und Beinen und wie ich vermutete auch im Bauchraum ein, denn dieser wurde langsam immer dicker. 

Der Erfolg war überwältigend, die Wasseransammlungen verschwanden, der Blutdruck ging insgesamt wieder etwas runter und waberte, mit den allerdings bekannten Schwankungen, von leicht- bis mittelgradig erhöht dahin. 

Ein Jahr wurde ich so Therapiert. 

Bei der wieder routinemäßig durchgeführten Kontrolle war mein Arzt mit dem so therapierten Blutdruck nicht mehr zufrieden, der lag nun schon bei 180/110. 

Mit der Entwässerung alleine kommen wir anscheinend nicht mehr aus, war seine Schlussfolgerung. 

Wir werden mal eine Langzeitblutdruckmessung durchführen. 

Wenn sich bestätigt dass ihr Blutdruck dauerhaft zu hoch ist werden wir um weitere Medikamente nicht herum kommen. 

Die Langzeitblutdruckmessung war niederschmetternd. 

Werte allgemein zu hoch, stellenweise sogar lebensbedrohend. 

Darauf hin erhielt ich Betablocker und ACE-Hemmer und vorsorglich Aspirin, also das volle Programm. 

Um noch den Überblick zu behalten welche Tabletten ich wann nehmen sollte kaufte ich mir eine Tabletten-Box in die ich nun die Tabletten gegen Magensäure, Gicht, Entwässerung, Betablocker und ACE-Hemmer und natürlich Aspirin einsortierte. 

Die Boxen enthalten dann immer den täglichen Bedarf einer Woche. 

 

Das einsortieren nahm jetzt schon einige Zeit in Anspruch und bei der Tabletten-Menge kam ich mir schon wie ein Apotheker vor. 

Wenn das alles gut sein soll, sagte mir mein Bauchgefühl? 

Meine Logik sah das anders denn ich hatte die Werte ja alle gesehen und erlebt und am Erfolg ja auch direkt Anteil nehmen können. 

Was sollte also falsch laufen? 

Ich wurde ja nun wirklich bestens behandelt samt hoch wirksamsten Medikamenten und trotzdem verschlechterte sich mein Gesundheitszustand weiter. 

Es war 1995, bis dahin der schrecklichste Tag meines Lebens. 

Während einer beruflichen Fortbildung kurz vor deren Ende war mir auf einmal so, als wenn jemand von einer Sekunde zur anderen den Schalter fürs Gehirn ausgeschaltet hätte.

Ich konnte nichts mehr aufnehmen, hörte alles wie durch eine Schallschutzwand und bekam eine große Panik.

Mein erster Gedanke war oh Gott, Schlaganfall!

Natürlich erfolgte eine sofortige Fachärztliche Untersuchung, EEG, EKG, Kernspin und CT und alles unterstützt durch Laborwerte.

Resultat: Sie sind organisch gesund, keine Ahnung wo her das kommt, seien sie froh dass nichts geplatzt oder verstopft ist.

Es wollte mir nicht so recht gelingen froh und blöder im Kopf zu sein ohne den Grund dafür zu kennen.

Therapiert wurde ich nun für ein halbes Jahr mit Normabrain, intravenös fünfmal die Woche.

Nachdem es schwierig wurde noch Einstichmöglichkeiten zu finden weil alles schon vernarbt war, wurde die Therapie endlich auf Tabletten umgestellt, wieder ein paar mehr in der Tabletten Box.

Eine Verbesserung der Hirnleistung habe ich während dieser Behandlung feststellten können und gefühlsmäßig mit 30% eingeschätzt was immer das auch bedeuten mag.

Der Verstand konnte diese gefühlsmäßige Einschätzung ja nicht mehr kontrollieren, der war zu diesem Zeitpunkt sehr heruntergefahren.

Vorstellen kann man sich den Zustand ähnlich einer Alzheimer-Erkrankung nur mit dem Bewusstsein es jedes Mal zu merken wenn etwas daneben gegangen ist, denn die Logik und ein großer Teil der Intelligenz war ja noch schwankend intakt.

Alles an Wissen ist irgendwie vorhanden, nur nicht abrufbar wenn es benötigt wird.

Das Gehirn entschuldigt sich so zusagen damit, dass es dir mitteilt, tut mir Leid, ich bekomme die Schublade nicht auf in der das Wissen liegt, aber ich bin sicher dass es sich in dieser Schublade befindet.

Eine schwere Zeit für alle die mit mir zusammen leben, für mich natürlich auch.

Unverständnis bei Bekannten und Freunden wenn Termine nicht eingehalten werden oder der Anruf bei Geburtstagen unterbleibt.

Verdächtigungen der Kinder sie hätten mein Geld gestohlen, weil ich vergaß, das ich vor zwei Stunden einkaufen war und es selber ausgab.

Wichtige Termine, z. B. einen für mich überaus wichtigen Prüfungstermin, habe ich nicht wahrgenommen, weil ich meinte der ist ja erst Mittwoch und nicht bemerkte, es ist Mittwoch.

Dieses alles neben den alltäglichen Sachen wie Brille und Haustürschlüssel suchen, selbst wenn man sie in der Hand oder auf der Nase hat.

Gott sei Dank dass ich die Schlüssel nie auf der Nase hatte und mit der Brille die Tür aufschließen wollte.

Trotzdem hat mich dann eher harmloses Ereignis zu einem Zusammenbruch gebracht.

Beim ausfüllen eines Formulars sollte ich Namen und Geburtsdaten meiner Kinder angeben.

Wie wird der Name geschrieben, mit K, mit x mit ch, schwirrte es mir durch den Kopf und wann wurden sie geboren?

Nichts mehr, Schublade verklemmt!

Meinen Beruf konnte ich mit solchen Schubladen-Klemmern natürlich auch nicht mehr ausüben.

Mit dieser neuen Erkrankung ist der behandelte Blutdruck wieder angestiegen, nur da mit Rekordwerten von bis zu 280/180 trotz oder wegen der ganzen Medikamente?

Da fühlte ich mich zeitweise wie ein Dampfkessel kurz vor der Explosion.

Merkwürdig war nur, dass schulmedizinisch keine intensiv medizinischen Maßnahmen erfolgten, denn ich wurde mit diesem Blutdruck wieder nach hause geschickt.

Na ja, Medikamente gegen den Hochdruck in ausreichenden Dosen nahm ich ja bereits!

Allgemein wird gesagt, erhöhten Blutdruck spürt man nicht, so einen schon.

Kopfweh, Seh-und Hörstörungen waren meine Begleiter in dieser Phase.

Ein-und Durchschlaf-Störungen gehörten nun zum täglichen Leben.

Durch Tabletten-Umstellung konnte der Blutdruck wieder einigermaßen stabilisiert werden. 

Ja, wenn ich mich so recht erinnere war dieses auch der Zeitraum wo es anfing mit den unerträglichen Gelenk- und Muskelschmerzen.

Muskelkater und Muskel-Krämpfe hatte ich sowieso schon häufiger.

Die Lendenwirbel machten arge Probleme beim gehen, liegen und besonders beim stehen.

Entzündungs- und schmerzlindernde Tabletten sollten auch hier für Entspannung sorgen.

Diese fanden schon keinen Platz mehr in meiner Tabletten-Box.

Hilfreich waren sie auch, aber das Ergebnis war nicht befriedigend, und in Anbetracht meines eh schon riesigen Tabletten-Konsums auch nicht angezeigt.

So kam es dass ich das erste Mal im Leben zufällig Kontakt mit einer chinesischen Heilpraktikerin hatte, die in fünf Sitzungen bei mir Elekto-Akupunktur und Massagen anwendete.

Nach drei Anwendungen waren die Schmerzen im Rücken schon fast weg, am Ende völlig, jedenfalls vorerst.

Endlich mal wieder etwas Erfreuliches in meinem Leben.

Für ein halbes Jahr war ich tatsächlich die LWS – Probleme los!

Dafür mehrten sich Muskelkrämpfe, die nächtlich und überwiegend in der Wadenmuskulatur auftraten.

Aber auch am Tage z. B. beim Gähnen verkrampfte sofort meine Halsmuskulatur genauso wie bei plötzlichen Steckbewegungen aller Extremitäten.

Ärztlicher Rat war: Nehmen sie Magnesium, das hilft eigentlich ganz gut gegen Muskelkrämpfe.

Ein bisschen hat es geholfen aber mehr noch die Einsicht keine plötzlichen oder unüberlegten Bewegungen zu machen, jedenfalls wenn man wach ist.

Wie gesagt nach einem halben Jahr hatte ich auch mein LWS – Syndrom wieder und zur Freude meiner Frau schnarchte ich jetzt auch noch wie ein Bär, nur lauter meinte sie.

Besorgt meinte sie ich würde nachts plötzlich mit dem Schnarchen und atmen aufhören und kurz vorm ersticken plötzlich tief nach Luft-Schnappen.

Das kann ich bestätigen, denn ein paar Mal bin ich vom Luft-Schnappen aufgewacht, mit der noch vorhandenen Panik zu ersticken.

Vom Schnarchen habe ich nur in der Einschlafphase etwas mitbekommen wenn ein zu lauter Grunzer mich wieder weckte.

Wie gut das nicht alle Erkrankungen plötzlich auftraten sondern Schritt für Schritt.

So ist man auch in der Lage jede Krankheit für sich anzunehmen und damit zu leben obwohl die Summe der Erkrankungen und deren Auswirkungen ein einigermaßen ertragbares Leben unmöglich macht und dieses nicht nur für mich.

Der Arzt meinte zum Schnarchen, das Übergewichtigkeit dazu führen könne, ich sollte doch am besten abnehmen.

So würde ich auch eine Verbesserung meiner Gesamtsituation herbeiführen.

Richtig über-gewichtig war ich wohl nicht denn ich hatte in den letzten 20 Jahren immer zwischen 83 kg und 90 kg gewogen, geregelt durch diätische Gewichtsreduktion bis 83 kg mit anschließender langsamer Gewichtszunahme meist innerhalb eines Jahres auf 90 kg und das bei einer Größe von 183 cm.

Heute nennt man das Jojo – Effekt.

Gut, das kleine jo vom Jojo, die 90 kg hatte ich wohl gerade wieder erreicht zu diesem Zeitpunkt.

Das große Jo die 83 kg hatte ich danach nicht mehr erreicht, von nun ab ging es nur noch Berg auf mit den Kilos!

Innerhalb von ein paar Jahren zeigte die Waage nun 127 kg, mein Gewicht ließ sich nicht mehr kontrollieren, keine Ahnung wieso, vom Essen konnte es nicht kommen aber das sagen ja alle Übergewichtigen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte der Arzt Recht, ich hatte Übergewicht, bloß woher kommt dieses?

Meine Ernährungsgewohnheiten hatte ich nicht negativ verändert, ich lebte schon, wie ich fand, gesund. 

Gut etwas weniger körperliche Betätigung muss ich einräumen, alleine schon wegen der LWS bedingte Schmerzen und der ständigen zunehmenden Neigung zu Muskelkrämpfen, aber erklärt das eine solche Gewichtszunahme?

Ein Großteil der zusätzlichen Kilos ließe sich mit einer übermäßigen Ansammlung von Wasser, trotz der Entwässerungstherapie, im Körper erklären, aber das Fett?

Stärkere Entwässerungspillen sollten nun Abhilfe schaffen um wenigstens das Wasser aus dem Gewebe zu entfernen.

Denn bei Druck auf die entsprechenden Körperteile entstanden so tiefe Dellen, die sich auch nach einer Stunde noch nicht wieder zurück gebildet hatten.

Nach dem aufstehen sah meine Haut aus wie eine Landschaft mit lauter Entwässerungsgräben.

Jede Falte im Bettlaken, der Bettdecke oder des Schafanzuges hatte seine Spuren hinterlassen, die erst nach und nach im laufe des Tages verschwanden.

Die gesamte Bauchdecke, aufgebläht wie ein Ballon, war samt Därmen so Schmerz empfindlich, dass ein leichter Druck auf den Bauch ausreichte um höllische Schmerzen zu erzeugen.

Trotz oder wegen der ganzen Tablettengegen Entwässerung, Blutdrucksenkung etc. ist plötzlich wieder ein wirklich mein Leben bedrohender Zustand mit neuen Bluthochdruckanfällen eingetreten, die dringender Abklärung bedurften.

Es folgten Untersuchungen bei Kardiologen, Leber – und Nierenspezialisten mit dem Befund:

Seien sie froh, sie sind organisch gesund wir können ihnen nicht erklären wo die Ursachen liegen.

Zusammenfassend wurde ich also medizinisch bestens behandelt und medikamentös versorgt doch warum wurde alles immer schlimmer?

Anders formuliert, meine Krankheiten entwickelten sich prächtig.

Zwei zwischenzeitliche Versuche, durch Empfehlung von Bekannten mal einen Heilpraktiker aufzusuchen, habe ich dann vor lauter Verzweiflung auch ausprobiert.

Da war die vorher schon mal angesprochene Resonanz-Magnetfelddiagnostik oder wie sich das nennt und das Auspendeln.

Ich war wohl bei den Falschen.

Die ganzen Prozeduren waren ja spannend, nur die Diagnosen und verordneten Tröpfchen und Kügelchen?

Weitere Versuche in dieser Richtung habe ich dann vor lauter Resignation nicht mehr unternommen.

In den letzten fünf Jahren gab es endlich mal wieder Neuigkeiten nach den Laborwerten, nur leider keine erfreulichen!

Sie leiden an einer Diabetes Typ II auch Altersdiabetes genannt, lautete die Diagnose.

Ihr nüchterner Blutglucosewert liegt bei 145 und der HB1A Wert liegt bei 8,5.

Sie sollten unbedingt abnehmen und über die strikte Einhaltung von Ernährungsrichtlinien für Diabetiker, den Blutzuckerspiegel zu senken, ansonsten muss Medikamentös eingegriffen werden.

Sie müssen sonst mit Spätfolgen der Diabetes, wie z. B. offenen Beinen, Sehverlust etc, und mit einer weiteren Verschlechterung ihres eh schon katastrophalen Gesundheitszustandes rechnen.

Darüber hinaus stellt die Diabetes in ihrem Fall, bei den schon bestehenden Erkrankungen, ein ganz schwerwiegendes und ernstes Gesundheitsproblem dar.

Das ahnte ich schon!

Unterstützend zur ihrer Diät gebe ich ihnen schon mal ein Merkblatt über Diabetes mit und eine Probepackung Tabletten mit dem Wirkstoff Metformin.

Versuchen sie am besten beides, denn sollten sich die Werte nicht verbessern werden sie eines Tages Insulin nehmen müssen.

Metformin unterstützt sie auch in ihren Bemühungen abzunehmen, denn die Muskelzellen können die Energie besser verbrennen.

Diät-technisch habe ich von diesem Tag an resigniert, denn ein drittes gesundheitliches Problem mit Diät zu mildern überforderte mich, denn es gab kaum noch Nahrungsmittel mit denen ich mich Ernähren durfte.

Von da an setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, wozu überhaupt noch Diät, nimmst ja so wie so gegen alles und jedes Tabletten, kannst auch wieder alles essen und trinken. 

Keine Angst, ich hab es nicht übertrieben.

Tatsächlich half mir Metformin, unterstützt durch stärkere Entwässerungstabletten, trotz event.

erhöhter Kalorien-Zufuhr, mein Gewicht innerhalb von 2 Jahren um 10 kg auf 117 kg zu senken.

Ein wirklich positiver Nebeneffekt des Medikaments und der HB1A – Wert sank auch wieder auf 6,2.

Eine Münze hat immer zwei Seiten, leider auch die Behandlung mit Metformin.

Meine Gelenkbeschwerden, Muskelschmerzen und die Krämpfe wurden immer stärker und häufiger.

Haarausfall den ich schon einige Jahre hatte, der jedoch nicht zu weniger Haaren führte, weil diese immer wieder nach wuchsen machte sich jetzt doch bemerkbar weil der Nachwuchs ausblieb.

Hautveränderungen, Unterhautfettgeschwüre, gereizte Harnleiter etc. überluden allmählich meine eh schon übervolle Krankenakte.

Herzrhythmusstörungen, trotz Therapie mit ACE Hemmern und Beta-Blockern, waren auch nicht eingeladen kamen aber trotzdem.

Schlimmer kann es nun nicht mehr kommen dachte ich, höchstens noch der Tod.

Verabreichte Elektrolyte brachten zumindest kurzfristig das Herz wieder auf Kurs aber nur bis zum nächsten Schub.

Dann kam der Verdacht auf das unerwünschte Nebenwirkungen der ACE – Hemmer oder die Betablocker event. für die Herzstörung verantwortlich sind.

Um sicher zu gehen wurden diese Medikamente auf ärztliche Anordnung schrittweise abgesetzt.

Gleichzeitig fing ich eine Nulldiät an.

Die Nulldiät war meine Idee weil ich ja noch immer die Darmprobleme hatte und testen wollte ob Gluten oder Milcheiweiß für diese oder auch andere Beschwerden verantwortlich sind.

In dieser Zeit habe 7 Tage lang nur Leitungswasser und Kräutertees getrunken.

Ich fühlte mich ohne hin schon schwach und die Nulldiät zog mich Kräfte mäßig noch weiter nach unten.

Aber es stellten sich auch Erfolge ein, kein Durchfall, keine Magenschmerzen mehr, wo von auch, normaler nüchterner Blutzucker und die Abschwächung der Muskelschmerzen und Krämpfe.

Irgendwie hängt wohl alles mit der Nahrung und den Medikamenten zusammen,war nicht zum ersten Mal mein Gedanke.

Erst nach den sieben Tagen fing ich an die Gluten haltigen Nahrungsmittel wieder zu mir zu nehmen und deren Wirkung zu beobachten nach drei weiteren Tagen ohne Anzeichen von Gluten-Unverträglichkeit nahm ich auch wieder Milcheiweiß-haltige Nahrungsmittel zu mir, auch ohne Anzeichen einer Unverträglichkeit.

In dieser Zeit der Nulldiät und der nur Schrittweisen langsamen Nahrungsaufnahmesteigerung nahm ich weitere 10 kg ab, so dass ich mein Gewicht auf 107 kg reduzieren konnte.

Mein Arzt war stolz auf mich und meine weiter so, sie sind auf dem richtigen Weg.

Gut, nach 20 kg Gewichtsverlust wird schon alles etwas leichter.

Nach diesem ganzen Gewichts- und Wasserverlustes kam dann auch zum Vorschein, dass sich meine Muskelmasse zurückbildete und auch die nötige Kraft verloren hatte, sie war geschrumpft, weich und wabbelig geworden.

Nach Wiederaufnahme eines der Blutdruckmedikamente mit dem Hauptwirkstoff Enalapril, dass als Kombi-Mittel verabreicht, Blutdruck senkt und entwässert wirkt, traten Herzrhythmus-Beschwerden und einige andere Beschwerden wieder auf.

Anfangs viel der Verdacht auf den Entwässerungswirkstoff im Medikament.

Darauf hin wurde Enalapril als einziger Wirkstoff getestet mit der Feststellung der war es.

Also wurde Enalapril gegen einen anderen Wirkstoff ausgetauscht wegen des jetzt begründeten Verdachts von unerwünschten Nebenwirkungen.

Der neue Wirkstoff war erst unauffällig, doch dann setzten die Nebenwirkungen erneut ein.

Es erhärtete sich weiter, zumindest bei mir, der Verdacht dass alle Medikamente samt meiner Ernährung dafür verantwortlich waren.

Es hat sich immer kurzfristig etwas verändert, egal an welcher Schraube man gedreht hat. 

Ob es nun die Ernährungs- oder die Medikamentenumstellungen waren.

Ganz besonders die Absetzung aller Medikamente und der Einstellung der Nahrungszufuhr führte relativ schnell zu Verbesserungen fast aller Gesundheitsstörungen.

Nur was soll man tun?

Nicht mehr essen, nur Wasser trinken und keine Tabletten mehr nehmen gegen all die mein Leben bedrohenden Erkrankungen?

Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker!

Auf keinen Fall, werden sie zu hören bekommen, es sei denn sie wollen sterben.

Weil es mir, bei inzwischen wieder normaler Ernährung, zusehends wieder schlechter ging, nahm ich auch wieder alle Medikamente.

Die Magensäure verlangte nur jetzt höhere Dosen und die Durchfallerkrankung erreichte einen neuen Höhepunkt.

Eine diagnostizierte Arthrose der Ileosakralgelenke, Nervenschmerzen der umgebenden Muskeln bei weiterer Verschlechterung des LWS, führte wie ich meinte, zu einer Gangart mit Schonhaltung.

Die folgenden Jahre verschlechterte sich meine Gangart so sehr, als hätte sie ein Komiker erfunden.

Den Oberkörper vorgebeugt, linkes Bein schwunghaft nach vorne schleudernd, und das rechte Bein hinterher ziehend.

Das sah wohl so komisch aus das ich von jedem darauf angesprochen wie ich denn gehe, sehr lustig.

Nur länger als 5 Minuten am Stück konnte ich inzwischen weder gehen, stehen noch sitzen oder auf einer Stelle liegen ohne unter unerträglichen schmerzen zu leiden.

In dieser Zeit waren auch die Muskelkrämpfe und Schmerzen dermaßen unerträglich geworden, dass selbst leichte arbeiten, wie das Führen eines Schreibers oder die Verwendung eines Schraubendrehers innerhalb weniger Minuten zu Krampf-Anfällen führte, an denen dann sämtliche Muskeln beteiligt wurden.

Alle Schmerzen und Krämpfe signalisierten letztlich nur eines, he tu was, sonst ist der Ofen aus.

Nur was, ich war bewegungsunfähig und habe vor Schmerzen gebrüllt.

Nur mit Hilfe konnte ich bewegt werden und wurde erst mal aufs Bett gelegt.

Ich dachte schon für mich, so sieht ist also der Anfang vom Ende aus.

Sofortige Elektrolytengabe und Verabreichung von Krampf- und Entzündung hemmenden Mitteln führten innerhalb von Stunden zu einer gerade noch erträglichen Situation.

Absetzung aller Medikamente, wieder Einstellung der Nahrungszufuhr, nur noch Wasser und Kräutertees.

Ein wirklich erträglicher Zustand stellte sich aber erst nach 3 Tagen wieder ein.

Also doch nicht das Ende.

Nun doch wieder zum Arzt war die logische Schlussfolgerung.

Nur war dieses wegen Abwesenheit aus Deutschland nicht so sinnvoll, also Zähne zusammenbeißen und durch.

Diese Einstellung der Nahrungszufuhr über zehn Tage, endete dieses Mal mit einer kompletten Nahrungsumstellung.

Obst, Gemüse und Nüsse und Wasser, Wasser, Wasser, waren nun die Hauptbestandteile meiner Ernährung.

Tierisches Eiweiß gab es nur noch im geringen Maße, auf alkoholische Getränke verzichtete ich gänzlich.

Eine Milderung aller Krankheitssymptome und eine weitere Gewichtsreduzierung auf 97 kg waren nun die positiven Begleiterscheinungen.

Endlich wieder zu Hause konnten die Arztbesuche erfolgen.

Für das LWS zum Facharzt und für die Krämpfe zum Hausarzt, so war die Reihenfolge.

Der Facharzt fragte mich nach dem Grund meines Besuches.

Meine Antwort lautete, so wie ich es sehe habe ich Probleme mit meinen Lendenwirbeln, unerträgliche Schmerzen in diesem Bereich, ich bin aber nicht sicher ob die Lendenwirbel oder die umgebenden Muskeln dafür verantwortlich sind.

Die Antwort des Arztes war, sicher, dass wohl auch aber die Ursache dürfte bei ihren Hüften liegen, dass habe ich schon an ihrem Gang erkannt, wir werden zur Abklärung erst einmal röntgen.

Das Ergebnis war niederschmetternd, beide Hüftgelenke hatten eine Knorpel-Glatze, was Mediziner eine Arthrose vierten Grades nennen.

Die Lendenwirbel waren ebenso von Arthrose betroffen.

Weil ich schon mal den Facharzt aufsuchte, sollte er auch meine rechte Schulter röntgen, denn diese schmerzte auch schon ständig.

Diagnose, Schleimbeutelentzündung und Arthrose und einige Anomalien im vorderen Bereich.

Vor diesem Arztbesuch dachte ich noch, schlimmer kann es ja nicht mehr werden, denkste!

Eine sofortige OP mit Austausch der defekten Hüftgelenke gegen Prothesen war nun angezeigt.

Diese Entscheidung wollte ich noch einmal überschlafen, was ich auch tat.

Gegen die Schulterschmerzen erhielt ich eine Spritze.

Am nächsten Tag ging es ab zum Hausarzt, wegen der Krämpfe und Muskelschmerzen.

Ich weiß auch nicht wie ich ihnen da helfen kann, haben sie es schon mit Magnesium versucht fragte er?

Ja das habe ich schon war meine Antwort.

Weiter sagte ich, ich möchte dass sie mein Blut auf eine Übersäuerung hin überprüfen lassen.

Es gibt keine Übersäuerung des Blutes, weil unser Organismus die entsprechenden Ausgleichsmechanismen über Nieren und Lunge verfügt, war seine Antwort.

Bitte machen sei es trotzdem, bat ich.

Na gut, wenn sie meinen, des Patienten Wunsch ist mir Befehl sagte er.

Das Ergebnis war eindeutig: Blutlaktatwert= 5,127 mmol/l, eine schwere Azidose also.

Mein Arzt vermutete als Ursache eine schwere Erkrankung, wie z.B. A.L.S, als Grund der Azidose, ich hingegen die Azidose als Grund meiner Erkrankungen.

Wirklich zwei unterschiedliche Blickrichtungen.

A.L.S führt zu einer raschen Muskelauflösung und somit zum letzten Stoffwechsel der uns möglich ist, vom Leben zum Tode.

Eine Muskelbiopsie sollte nach einem viertel Jahr Klärung bringen, falls der Wert nicht von alleine wieder sinkt.

Ich solle aber auf keinen Fall selber etwas gegen die Übersäuerung unternehmen, weil es sehr gefährlich werden könnte wegen der Gefahr einer Alkalose, wurde ich gewarnt.

Bis man von einer Azidose zur Alkalose kommt, müsste man erst einmal, die Wippe betrachtend, bis zur Mitte in den neutralen Bereich kommen um dann langsam der Alkalose-Richtung entgegen zu gehen.

Intravenös wäre das möglich, sogar recht schnell, aber einfach über die Ernährung?

Dieser Warnung bin ich nicht gefolgt, ich habe recherchiert wie eine Azidose entsteht und was man dagegen unternehmen kann.

Basen-Mittel sollten hier Abhilfe schaffen, unterstützend wäre eine Sauerstofftherapie sehr hilfreich gewesen.

Was nicht ist kann ja noch werden.

Fazit: Ich lebe noch und hoffentlich auch ohne Krebs!

er Beginn einer Erfolgsgeschichte, oder wie ich die EWMS entdeckte

Dass ich nun beide Hüftgelenke nacheinander erneuern lasse, teilte ich dem Facharzt nach überschlafender Nacht nun fernmündlich mit.

Er hatte auch schon einen Termin in drei Wochen für mich frei, der durch eine Absage eines anderen Patienten möglich wurde.

In drei Wochen sollte es also losgehen, froh war ich, dass es so schnell einen Termin für mich gab.

Die Schmerzen sollten schließlich mal ein Ende haben.

Ich sollte vier Tage vor der OP noch einmal in die Praxis kommen und die neuesten Laborwerte abzugeben und der Arzt wollten mit mir den OP-Ablauf detailliert besprechen.

Wie gesagt, drei Wochen lagen zwischen diesen Arztterminen, drei Wochen in denen ich versuchte mein Basendepot wieder herzustellen, um meine Azidose abzubauen. 

Meine Frau war die erste die eine Veränderung meiner komischen Gangart bemerkte.

Du gehst ja ganz anders, wieder richtig normal bemerkte sie.

Stimmt sagte ich ist mir auch schon irgendwie aufgefallen, und meine Schmerzen waren auch erträglicher geworden trotz Knorpel-Glatze und LWS.

Aufrechter Gang ohne zu hinken oder das Bein hinterher schleifen zu lassen.

Unglaublich und alles nach so kurzer Zeit.

Die neuen Laborwerte, die ich wegen der OP bringen sollte zeigten auch überraschende Ergebnisse.

Alle samt waren sie einhellig noch weiter in Richtung unterer Referenz gesunken.

Negative Begleiterscheinungen wie übermäßiges Schwitzen und Schnarchen nervten mich und meine Frau auch nicht mehr.

Die Haare wachsen wieder besser nach, bemerkbar durch die Stoppeln.

Ekzeme bilden sich zurück, meine Zunge erstrahlt in einem völlig neuen Kleid, nicht mehr so pelzig und fast ohne Krater.

Die Psyche ist zunehmend erhellt und mein Gehirn bekommt die Schubladen wieder auf.

Eine nun extra durchgeführte Laktat-Wertbestimmung in einem Labor brachte auch sehr erfreuliche Ergebnisse, denn Laktatwert ist von 5.127 mmol/l auf 3,649 mmol/l gesunken.

Ist zwar noch ein langer Laktat-Weg nach unten doch er führt in die richtige Richtung.

Natürlich hat mein gesamtes Umfeld diese Änderungen meines Zustands auch wahrgenommen, aber nicht nur die, sondern auch mein Facharzt.

Dieser hatte einen sehr verwunderten Gesichtsausdruck als ich ihn wegen der OP-Abschluss-Besprechung aufsuchte.

Was ist denn mit ihnen los fragte er mich, warum fragen sie, war meine Antwort.

Na sie gehen doch ganz anders, was ist geschehen?

Ein etwas längeres erklärendes Gespräch endete mit dem Angebot den OP-Termin erst einmal zu verschieben.

Ich wollte ja wegen der Schmerzen operiert werden aber die hatten sich weitgehend verflüchtigt, also OP auf unbestimmte Zeit verschoben.

Mein Hausarzt war natürlich auch sehr froh dass sich mein Gesundheitszustand so rasant in eine positive Richtung entwickelt, ansonsten war es ja nur die Negative.

Ich hab es ihnen doch gesagt, hörte ich noch beim verabschieden, weniger Gewicht, die richtige Ernährung und schon wird alles besser.

Die ganzen Zivilisationskrankheiten hat sich der Mensch eben selber zuzuschreiben, wir die Ärzte sind lediglich dazu da, die entstehenden Symptome abzumildern.

Jeder Mensch sollte eine Meinung haben auch wenn er Arzt von Beruf ist, und soweit von der schulmedizinischen Wahrheit war er ja auch nicht entfernt.

Auf jeden Fall habe ich die Verbesserungen meines Gesundheitszustandes nicht einfach so hingenommen, sondern habe mich eingehend und wissenschaftlich mit meinen Krankheiten beschäftigt.

Möglichst viele Zweige habe ich verfolgt, von der Entstehung des Lebens über den Kreislauf der Natur bis hin zum menschlichen Organismus mit all seinen Organen, dem damit verbundenen Stoffwechsel und den Folgen wenn er sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet.

Selbst Exkurse in die naturwissenschaftlichen Vorgänge der Chemie, Biologie sowie der

anorganischen Vorgänge (Ofen, Kessel) habe ich unternommen und erstaunliches festgestellt.

Alles unterliegt den gleichen naturwissenschaftlichen Regeln und Gesetzten.

Ich habe auf diese Weise tausende von Seiten von Forschungsberichten, Versuchsanordnungen und medizinische Veröffentlichungen ausgewertet.

Das waren letztlich meine Bezugsquellen um mir meine Meinung zu bilden und das alles aus einem völlig anderen Blickwinkel.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei denjenigen bedanken die durch ihre Arbeiten und Veröffentlichungen dieses Buch und meine Erkenntnisse erst möglich machten.

Ich kann sie nicht alle nennen, es waren unzählige und teilweise fehlten auch die Namen auf den Veröffentlichungen im Netz. 

Urheberrechte habe ich hoffentlich nicht verletzt, weil auch diese Veröffentlichungen erst durch Sach/Fachbücher und einer akademischen Ausbildung ermöglicht wurden.

All meine Erkenntnisse wie z.B. die Exkurse, habe ich Veröffentlichungen von Universitäten, Krankenhäusern, Forschungslaboren und entsprechenden Fachzeitschriften entnommen und gesammelt.

Alles wie ein Puzzle auf den Haufen gelegt, nur mit dem Unterschied dass man nicht weiß welches Bild denn nun entstehen soll weil es keines gibt nach dem man sich richten könnte, dass ist dabei die Schwierigkeit.

Ich habe mir ein Gesamtbild nur vorstellen können, welches sich durch eigene Erfahrungen und dem erworbenen Wissen mir gezeigt hat.

Wenn man dann anfängt die ersten Puzzle-Teile zusammenzufügen, und nach und nach Einzelbilder entstehen die zum Gesamtbild passen, geht es plötzlich viel schneller voran.

Erst entsteht ein Bild dann noch eins und noch eins, dann kommt die Erkenntnis dass aus der bildlichen Vorstellungskraft nun Gewissheit geworden ist.

Mein Puzzle ist schon sehr weit zusammengefügt, die letzten Teile können dann von Ärzten, Wissenschaftlern und Forschern eingesetzt werden.

Denn unsere Gesellschaft ist so strukturiert das alles erst bewiesen werden muss, nun gut, dann mal ran an den Speck.

Nur hoffe ich diesmal nicht, dass versucht wird meine erlebten und erworbenen Erkenntnisse nur einfach zu widerlegen, wie es üblich wäre, sondern mit Blick auf diese Erkenntnisse zu forschen und zu entdecken.

Sie persönlich brauchen nicht erst auf diese Beweise zu warten, sie können schon vorher beginnen eine Entstehung von Krankheiten vorzubeugen bzw. eine Verbesserung ihrer Krankheiten herbeizuführen.

Fazit: Hoffentlich wird der bisherige Irrweg in der Medizin erkannt und ein neuer, der richtige Weg beschritten!

Der Krankheitsverlauf beschreibt jedoch nur eine naturwissenschaftliche Richtung!

Da es in den Naturgesetzen aber keine Einbahnstraßen gibt muss es zwangsläufig auch einen Rückweg geben, den man als Heilung oder Genesung bezeichnen muss!

Die Wende in meinem Krankheitsverlauf oder zum Inhaltsverzeichnis