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Benutzerhinweis

Liebe Leser, gehen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf meine Theorien, dann erscheinen rechts die verschiedenen Theorien.

Klicken Sie dann einfach auf die entsprechende Theorie, die sie lesen wollen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Ich habe eine Bitte an Sie.

Wenn Sie meine Theorien lesen und Sie bemerken dass diese nicht mit Ihren Kenntnissen übereinstimmen, so ist dieses normal, weil Ihnen einst falsche Lehrinhalte vermittelt wurden.

Dieses hat aber nichts damit zu tun weil ich nicht alle Tassen im Schrank oder alle Latten am Zaun habe.

Wenn Sie sachdienlich fördernde Anregungen haben, so können Sie mir diese gerne mitteilen, aber bitte keine Beleidigungen oder Drohungen, diese werde ich strafrechtlich verfolgen lassen!

Danke für Ihre Verständnis

Die Ähnlichkeit zwischen Ofen, Kessel und Mensch 

Der menschliche Organismus tickt letztlich nicht anders als ein Brennofen in dem fossile Brennstoffe verheizt werden.

Als Warmblüter benötigen wir unsere lebensnotwendige Standardkörperwärme von

ca. 37 Grad.

Da wir stetig schwankenden Temperaturen ausgesetzt und eben keine Kaltblüter sind, versucht unser Körper die 37 Grad unter allen Umständen aufrecht zu erhalten.

Die Bandbreite bei der Temperaturregulierung, was die Lebenswichtigkeit anbelangt ist begrenzt.

Ansonsten könnten wir ja auch nackt am Nordpol spazieren gehen oder in der Sahara unter der prallen Sonne bei 45 Grad einen Marathonlauf machen ohne einen Schaden zu nehmen.

Schön währe es ja aber so viel vermag unser Wunderwerk Organismus nun doch nicht zu leisten.

Deshalb müssen wir Menschen also unseren Körper zusätzlich unterstützen.

Das machen wir auch z. B. in Form von viel Kleidung wenn’s Kalt ist oder eben weniger, wenn es warm ist.

Wir müssen mehr essen und weniger trinken wenn es kalt ist und weniger essen und mehr trinken wenn es warm ist.

Unser Organismus reagiert sofort, wenn er auch nur annähernd die Gefahr einer Temperaturentgleisung befürchtet.

Schon in der Phase, in der die Regulation noch funktioniert, spüren wir seine Bemühungen zu regulieren.

Wir schwitzen wenn uns zu warm wird wir frieren wenn uns kalt ist, bekommen „Gänsehaut“, alle Systeme unseres Organismus machen sich mehr oder weniger stark bemerkbar.

Der Stoffwechsel wird hoch oder runter gefahren je nach Bedarf.

Wenn wir auf seine Signale reagieren bewahrt uns das vor den daraus resultierenden Folgeschäden.

Was die Kälte betrifft erleiden wir Erfrierungen, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und letztlich folgt der Exodus.

Was Hitze angeht, wird der Körper z. B. durch sportliche Aktivitäten in der Mittagshitze so weit aufgeheizt das die Regulationsmechanismen nicht mehr greifen.

Wir erkennen das daran, dass wir klatschnass mit voll roter Haut und rasenden Puls und schon wackelig auf den Beinen, dazu schnaubend wie eine Dampflok kurz vorm Kesselplatzer, nahezu gezwungen werden, diese Aktivitäten sofort einzustellen um uns an einen kühleren Ort zu begeben.

Wenn wir diese Signale richtig deuten und Befolgen ist alles in Ordnung, es kommt alles wieder ins Lot.

Sind wir hingegen unvernünftig und machen weiter, tritt Stufe 2 des Regulationsmechanismus in Kraft.

Alle Systeme runter, auf Notprogramm, klatsch bum wir fallen um!

Durch Bewegung wird der Organismus jetzt nicht mehr weiter erhitzt.

Pech nur wenn man gerade in der prallen Sonne umfällt, aber wie heißt es so schön

„NO BODY IS PERFEKT“.

Wenn der Betroffene nicht ganz alleine ist, wird er ja auch instinktiv von Helfern in den Schatten verfrachtet werden.

Und alles wird gut!

Andernfalls sorgt die Stufe 3 mit einem Supernotprogramm, es wäre dann schon das Koma dafür, dass wenigstens noch ein bisschen Leben möglich ist, von dem der Betroffene aber zunächst nichts mehr mitbekommt.

Stufe 4 gibt es auch noch, leider dann nicht mehr als Leben erhaltenes Notprogramm, sondern eben Exodus!

Wie wir erkennen ist die Schwelle vom Leben zum Tod nicht unüberwindbar.

Sie ist eher klein, wenn man bedenkt dass auch schon weniger drastische Ereignisse wie gerade geschildert, zu diesen Reaktionen führen können.

Abhängig von der Situation und dem jeweiligen befinden des Organismus des betroffenen.

Die Alten und Kranken haben, trotz eingeschränkter Beweglichkeit, eine bessere Aussicht auf eine schnelle Überschreitung dieser Schwelle als junge und gesunde.

Ja die sind da klar im Vorteil, oder Nachteil, wieder eine Frage des Betrachtungswinkels!

Wenn ich sie jetzt fragen würde ob es eine Verwandtschaft zwischen lebenden Organismen und einem Ofen gäbe, was würden sie mir antworten, mal ohne zu denken der ist wohl jetzt völlig abgedreht.

Bevor sie sich für eine Antwort entscheiden lesen sie bitte noch ein bisschen weiter!

Bei uns Menschen haben der Sauerstoff und die Nahrung, natürlich auch die flüssige, die Aufgabe alle Körperfunktionen überhaupt erst möglich zu machen.

Um es abkürzend ohne die Zwischenstufen auf den Punkt zu bringen; keine Nahrung, kein Stoffwechsel, Exodus, punkt aus, Mensch kalt.

Beim „Ofen“, der ja bekanntlich von Holz, Kohle oder Gas „lebt“ verhält es sich ganz genau so.

Keine Energiequelle keine Wärme, Exodus punkt aus, „Ofen“ kalt!

Nicht das sie jetzt denken alles Leben stammt vom „Ofen“ ab, nein natürlich nicht!

Dieser nicht so ganz ernst gemeinte Vergleich zwischen Organismus und „Ofen“ dient lediglich dazu, diese Gemeinsamkeiten bildhafter darzustellen.

Soll das etwa heißen der Mensch verbrennt (verstoffwechselt) seine Energieträger nach

denselben Prinzipien wie der Ofen?

Schauen wir mal.

Verschiedene Stoffe werden zugeführt, und in andere Stoffe umgewandelt, es findet also

ein Stoffwechsel statt.

Der Mensch braucht Energie die in Kraft und Wärme umgesetzt wird, der Ofen (beim Kraftwerk) eben auch.

Das haben beide wirklich gemeinsam!

Da der der menschliche Organismus eben organisch und der „Ofen“ anorganisch ist, gibt es eben nur diese Gemeinsamkeiten.

Hätte sich der Mensch in der Evolution ausschließlich zur Erzeugung von Wärme und zur Krafterzeugung entwickelt, wären die Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Ofen exakt übereinstimmend.

Die Frage würde sich dann stellen stammt der Mensch von „Ofen“ ab oder umgekehrt, Spaß bei Seite.

Der menschliche Organismus hat eben nicht nur die Aufgabe diese lebenswichtigen

Temperaturregulationen zu übernehmen sondern noch unzählige andere.

Alle Aufgaben werden aber erst durch die Nahrungsaufnahme und deren Umwandlung (Stoffwechsel) erst ermöglicht.

Ob beim Ofen oder beim Organismus, treten neben der gewünschte Wärme und der Energieerzeugung als Hauptwirkungen auch unerwünschte „Nebenwirkungen“ auf, die sich für uns in Formen von z. B. Schlacken, Aschen und Gasen kenntlich machen.

Der Ofen ist leider nicht in der Lage seine Schlacken selber zu entsorgen, deshalb müssen wir helfend eingreifen.

Wenn wir dieses nicht täten, würde ein zuviel an Asche und Schlacken im Brennraum die Funktion behindern.

Die Luftzirkulation ist beeinträchtigt und der Ofen kann seine Aufgaben nicht mehr erfüllen.

Alles bekannt, deshalb müssen wir diese Schlacke beseitigen, der Ofen wird gereinigt, er kann seine Aufgabe wieder erfüllen, und alles beginnt wieder von vorne, ein richtiger Kreislauf.

Es ist immer warm und dieses ziemlich konstant, wenn diese Regeln eingehalten werden.

Fürs Kraftwerk gesehen, steht eine konstante Energieerzeugung zur Verfügung.

Die entstehenden Gase werden beim Ofen auch „beseitigt“, naja nicht beseitigt, aber über den Schornstein abgeleitet, so sind diese primär jedenfalls nicht mehr schädlich für uns, für die Umwelt schon eher.

Der menschliche Organismus ist da in einer besseren Position, er ist in der Lage seine Gase abzuatmen, auszupupsen oder auszuschwitzen.

Für die Umwelt ist das aber auch belastend.

Die festen oder flüssigen Schlacken kann er gezielt in den dafür vorgesehenen Einrichtungen entsorgen.

Schlacken die wir nicht direkt sehen können, kann unser Organismus selber so Umwandeln dass sie eben nur Labortechnisch sich in den vorgenannten Ausscheidungsprodukten oder im Blut wieder finden. 

 

Fazit:

Diesen Vergleich habe ich gewählt um zu verdeutlichen das letztlich wirklich Ähnlichkeiten zwischen dem organischen und anorganischen Systemen dieses

Beispiels bestehen.

Diese Ähnlichkeiten möchte ich sogar noch untermauern.

Die im Modernen Brennofen erzeugte Wärme wird nicht mehr direkt an die Luft weitergegeben sondern über erhitztes Wasser.

Hierzu werden ein Kessel, ein Rohrleitungssystem und die Heizkörper benötigt.

Schon wieder Ähnlichkeiten, Kessel = Körper; Rohrleitungssystem = Adern-Venen, als Vor- und Rücklauf und Heizkörper = Organismus.

Der Mensch verfügt über einen Regulationsmechanismus des Gleichgewichts von Säuren und Basen, der Kessel anfangs nicht.

Erst nach vielen durchgebrannten Kesseln kamen die Ingenieure darauf, das einfach ausgedrückt, dass heißes Wasser durch die entstehenden Stoffwechselprodukte die Kessel zerstört.

Im warmen Wasser können nur geringe Mengen Sauerstoff (oder andere Gase) gelöst Werden, in kaltem Wasser lösen Gase besser.

Heizungsanlagen werden aus der Trinkwasserversorgung befüllt und haben einen gelösten Sauerstoffgehalt zwischen 4 bis 11 mg/l je nach Wasserbeschaffenheit.

Heizungswasser sollte nicht mehr als max.0.2 mg/l gelösten Sauerstoff enthalten.

Ein erhöhter Sauerstoffgehalt kann durch chemische Reaktionen zu einer Schädigung des Kessels durch Korrosion führen.

Weitere Ursachen einer Schädigung finden sich in der Wasserhärte.

„Hartes Wasser“ hat einen hohen Anteil von Calcium und Magnesium und noch einige mit einer untergeordneten Rolle.

Diese im Wasser gelösten Stoffe können schwer lösliche Verbindungen eingehen, die sich im so genannten Kesselstein bemerkbar machen.

Deshalb spielt die Wasserhärte für den Kessel eine ganz bedeutende Rolle. 

Ähnlich der Körperflüssigkeiten wird hier mittels PH-Wertbestimmung eine Einteilung vorgenommen. 

PH-Wert kleiner als 7 sauer, größer als 7 ist basisch (alkalisch)  und 7 ist neutral.

Das Kesselnachfüllwasser sollte immer einen PH-Wert zwischen 6 und 8,5 haben.

Die elektrische Leitfähigkeit des Wassers bedingt sich durch die im Wasser befindlichen Stoffe.

Demineralisiertes oder destilliertes Wasser haben so gut wie keine Leitfähigkeiten.

Schäden an Kesseln treten auch durch elektrolytisch bedingte, chemische Vorgänge im Wasser auf.

Chlorid, Eisen und Sulfate spielen hier die größte Rolle.

Da Kalzium in Form von Kalk für einen Lochfraß, neben dem Sauerstoff der für Korrosionen verantwortlich ist, und der Heizkessel nicht über eine eigenständige

Regulation das Gleichgewicht aufrechterhalten kann, bekommt er auch von Außen etwas zugeführt, dass in der Lage ist, überschüssigen Sauerstoff und überschüssigen Kalk entgegenzuwirken, eine Magnesiumopferanode.

Wenn diese Anode aufgebraucht ist und nicht erneuert wird, entsteht ein Ungleichgewicht und der Kessel wird zerstört.

Welch eine Ähnlichkeit mit dem menschlichen Organismus, wenn wir nicht über die Nahrung für ein Säurebasengleichgewicht sorgen geht unser Kessel (Körper) auch

kaputt!

So einfach ist das!