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Benutzerhinweis

Liebe Leser, gehen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf meine Theorien, dann erscheinen rechts die verschiedenen Theorien.

Klicken Sie dann einfach auf die entsprechende Theorie, die sie lesen wollen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Ich habe eine Bitte an Sie.

Wenn Sie meine Theorien lesen und Sie bemerken dass diese nicht mit Ihren Kenntnissen übereinstimmen, so ist dieses normal, weil Ihnen einst falsche Lehrinhalte vermittelt wurden.

Dieses hat aber nichts damit zu tun weil ich nicht alle Tassen im Schrank oder alle Latten am Zaun habe.

Wenn Sie sachdienlich fördernde Anregungen haben, so können Sie mir diese gerne mitteilen, aber bitte keine Beleidigungen oder Drohungen, diese werde ich strafrechtlich verfolgen lassen!

Danke für Ihre Verständnis

Die Suche nach einer gemeinsamen Basis für alle Erkrankungen anhand eines Exkurses in die Welt der Bewegung

 Der menschliche Organismus ist so ausgelegt, dass er bei keiner, bis durchschnittlicher Aktivität in der Lage ist, alle Stoffwechselvorgange im Gleichgewicht (Wippe) zu halten.

Ob Pulsfrequenz, Blutdruck, Atmung oder des Fett-, Glucose-, oder Säurestoffwechsels.

Die beiden Letzteren erlangen eine ganz wichtige Bedeutung für die folgende Betrachtungsweise.

Alles was unsere Bewegung ausmacht, wird durch Muskelkontraktionen erst möglich gemacht.

Wir könnten weder Laufen noch etwas Tragen, unsere Knochen alleine wären dazu nicht in der Lage.

Damit unsere Muskeln in der Lage sind ihre Aufgaben auch bewältigen zu können benötigen sie Energie und Sauerstoff.

Diese werden in Form von z.B. Glucose (Zucker) und Sauerstoff (an Eisen- Moleküle) gebunden vom Blut (Träger) in die Muskelzellen transportiert.

Die Muskeln, den Befehlen unseres Gehirns folgend, strecken sie sich oder ziehen sich zusammen.

Bei dieser Arbeit, die sie verrichten müssen, wird die Energie (Glucose) in Kraft umgesetzt, sozusagen verbrannt.

Wie bei jeder Verbrennung entstehen Abfälle in Form von Schlacken und Gasen.

Die Muskeln betrachtend wäre es der Stoffwechsel von Glucose in Milchsäure.

Die so entstandene Milchsäure ist somit ein Abfallprodukt der Energieumwandlung.

So wie wir es kennen müssen Abfälle beseitigt werden sonst folgen Probleme.

Der Organismus bedient sich einer ausgewogenen Methodik (Wippe).

Die durch Muskelbewegung entstandenen Milchsäuren werden über die Nieren, die Lunge, Leber und den Schweiß, um nur einige zu nennen, wieder ausgeschieden.

Bis zu einem gewissen Grad funktioniert dieses System auch erstklassig.

So lange es sich im aeroben Bereich, der für jeden Menschen unterschiedlich ist und sich zwischen ca. 0,6 und 1 mmol/L Blutlaktatkonzentration, bewegt.

Noch einmal angemerkt, niemand hat eine Ahnung wie diese Werte aussehen müssten, diese kennt nur unser Architekt, sollte es so einen geben.

Alle Werte sind rein statistischer Natur!

Der aerobe Schwellenwertbereich der bei ca. 2  mmol Laktat/Liter Blut anfängt und erst bei einer gewissen Belastungsintensität der Muskeln erreicht.

Wird die Belastungsintensität der Muskeln weiter gesteigert, steigt auch der Laktatspiegel.

Bei Belastungsintensitäten an dieser Schwelle liegt ein maximales Laktatgleichgewicht vor, d.h. Laktatbildung und Laktatabbau stehen gerade noch im Gleichgewicht.

Man nennt diesen Zustand auch Steady-state.
Erst wenn diese Schwelle nun überschritten wird, befindet sich der Organismus im anäroben Bereich, d.h. die Muskeln produzieren mehr Laktat als wieder abgebaut werden kann.

Diese höhere Belastungsintensität führt zu einem starken Anstieg des Blutlaktatspiegels.

Es entsteht ein Ungleichgewicht des Säure-Basenhaushalts, die Wippe neigt sich zu einer Seite.

Die Sauerstoffaufnahme reicht nicht mehr aus, den Gesamtenergiebedarf zu decken, es kommt zur schnellen Erschöpfung durch Übersäuerung.

Diese Übersäuerung macht sich in Form von Muskelschmerzen, Muskelkrämpfen und einem erhöhten Verletzungsrisikos bemerkbar.

Ein Übermaß an Bewegung führt demnach durch Anstieg des Laktatspiegels zu einem Ungleichgewicht.

Dieses wird jedoch in relativ kurzer Zeit wieder abgebaut, wenn wir gesund wären und uns richtig ernährten.

Wenn Menschen einen erhöhten Laktatspiegel schon ernährungsbedingt haben, ist ihre Leistungsfähigkeit schon stark eingeschränkt, sie übertreten die Schwelle zum anaeroben Bereich somit schon viel früher.

Die Laktatkonzentration im Gewebe steigt somit relativ schnell in lebensbedrohliche Bereiche an.

Sportler versterben deshalb auch manchmal direkt bei oder kurz nach der Ausübung ihrer sportlichen Betätigungen.

Bewegung ist aber nicht immer schädlich, sondern nur wenn sie im anäroben Bereich stattfindet und wenn das Gleichgewicht nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Im äroben Bereich trägt sie sogar zum Abbau der Laktate bei. 

Fazit: Wenn Bewegungsmangel von allen Experten und für jede Krankheit als eine der

Ursachen für Zivilisationskrankheiten zugerechnet wird, musste ich herausfinden wie

sich Bewegung in Zusammenhang mit den Krankheiten verhält.

Über den von mir beschriebenen Weg ist, so meine ich, der Zusammenhang auch

deutlich geworden.

Bewegung ist eben auch nur eines der Kettenglieder dieser Zusammenhangskette.

Zu intensive Bewegung fördert eher eine Übersäuerung, keine bis leichte Bewegungen

hingegen führen auf keinen Fall zu einer Übersäuerung, sie sorgen eher für das

Gleichgewicht zwischen Säure und Basen.