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Benutzerhinweis

Liebe Leser, gehen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf meine Theorien, dann erscheinen rechts die verschiedenen Theorien.

Klicken Sie dann einfach auf die entsprechende Theorie, die sie lesen wollen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Ich habe eine Bitte an Sie.

Wenn Sie meine Theorien lesen und Sie bemerken dass diese nicht mit Ihren Kenntnissen übereinstimmen, so ist dieses normal, weil Ihnen einst falsche Lehrinhalte vermittelt wurden.

Dieses hat aber nichts damit zu tun weil ich nicht alle Tassen im Schrank oder alle Latten am Zaun habe.

Wenn Sie sachdienlich fördernde Anregungen haben, so können Sie mir diese gerne mitteilen, aber bitte keine Beleidigungen oder Drohungen, diese werde ich strafrechtlich verfolgen lassen!

Danke für Ihre Verständnis

Mein persönlicher Krankheitsverlauf Teil 1

Natürlich gibt es auch einen Werdegang meines gesundheitlichen Verfalls, sonst würde es dieses Buch nicht geben.

Diesen kann ich nicht vollständig behandeln, sonst könnten sie dieses Buch nicht mehr tragen.

Die wichtigsten Ereignisse möchte ich jedoch darlegen.

Vor ungefähr 26 Jahren, ich spielte noch Fußball, traten nachts nach einem Spiel plötzlich unerträgliche Schmerzen

im rechten Fuß auf.

Genauer gesagt im Großzehengrundgelenk.

Diese Entzündung war so etwas von übel und unerträglich, dass ich dachte ich hätte mir beim Fußball eine schwere

Verletzung zugezogen, die sich erst in der Nacht richtig bemerkbar machte.

Gleich am nächsten morgen zum Facharzt, Diagnose: Gicht.

Diese Diagnose konnte durch die gemachte Blutanalyse nicht bestätigt werden, denn der Harnsäurewert lag bei 5,8,

war also völlig normal.

Der behandelnde Arzt entschuldigte sich, war aber anhand der Untersuchung sich ziemlich sicher dass es so aussah

wie ein Gichtanfall.

Wie Recht er hatte, stellte sich nach der dritten Entzündung des Großzehengrundgelenks heraus.

Darauf hin wurde mein Blut alle 14 Tage auf Harnsäure untersucht.

Ein ständiger Anstieg der Harnsäure konnte ermittelt werden, der aber nach Kristallisierung

und des daraus resultierenden Gichtanfalls als Harnsäure nicht mehr im Blut feststellbar war.

Auslöseschwelle im letzten Fall Harnsäurewert 8,4.

Wie ich vom Arzt erfuhr, handelt es sich bei Gicht um eine Stoffwechselerkrankung, die durch unsere

Überflussgesellschaft und die damit verbundene zu eiweißreiche Kost, Rotwein, Alkohol etc. begünstigt wird.

Schlechthin verantwortlich sollen alle Purin haltigen Lebensmittel sein, die in Harnsäure verstoffwechselt

werden.

Also hing die Gicht irgendwie mit der Ernährung zusammen, aber nur durch Purin?

Meine Frage an den Arzt war, nur warum trifft es mich, andere essen mehr Fleisch, trinken mehr Wein und

haben keine Gicht?

Ja, sagte dieser, jeder Mensch hat andere Gene, die einen können das ab, die anderen eben nicht.

Er selber, mein Arzt, leide auch an Gicht, es wäre ja nicht so schlimm, denn durch dauernde Medikamentation

kann man ja schließlich einen Gichtanfall vermeiden und auf purinarme Ernährung könnte man ja achten.

Wie wahr, Tabletten nehme ich heute noch und an purinarme Ernährung habe ich mich gehalten und hatte

auch keinen Gichtanfall mehr.

Ein Hoch der Schulmedizin!!!

Laboruntersuchungen seit Anfang 1980 ergaben weitere interessante Informationen.

So waren die Leberwerte GPT und Gamma GT als auch die Triglyceride (Fettstoffwechsel) viel zu hoch.

Diese erhöhten Leberwerte als auch die Harnsäurewerte führten wohl zur Frage meines Arztes ob ich den dem

Alkohol zugeneigt sei.

Eine ehrliche Antwort zu geben viel mir sehr schwer, denn sicher trank ich mal meinen Wein zum Essen oder ein

Bierchen und ein Verdauungsschnäpschen danach, nicht täglich aber eben ab und zu.

Sicher hab ich auf Feiern auch mal einen über den Durst getrunken, aber doch nicht so oft das meine Leber schaden

nehmen könnte oder der Harnsäurewert entgleisen könnte.

Wenn sich durch meine Lebensweise schlechte Leberwerte und Gichtanfälle ergeben, bin ich dann schon Trinker

oder habe ich schlechte Gene?

Meine Antwort war dann auch entsprechend ehrlich, denn zu meinem Arzt hatte ich wirklich Vertrauen.

Nee, davon können die Leberwerte nicht so hoch sein, dann müsstest du schon täglich und in größeren Mengen

hochprozentige Sachen trinken war seine Schlussfolgerung.

Erhöhte Tryglyceridwerte wurden nicht angesprochen, dann konnten sie ja auch nicht so wichtig sein.

Beruhigt hat mich das nicht wirklich, denn alle Werte waren zu hoch, aber wo liegen die Ursachen?

Bei den Routineuntersuchungen wurde natürlich auch der Blutdruck gemessen.

Hab ich doch tatsächlich schon wieder hier geschrieen als der hohe Blutdruck verteilt wurde?

Sieht so aus, denn plötzlich hatte ich ihn, Anfangs zwar nur mäßig mit Werten von 145/95, dazu sehr schwankend

mal höher mal niedriger.

Mein Arzt war nicht sehr besorgt und sagte dass es normal wäre wenn bei der Untersuchung der Blutdruck ein

bisschen höher ist, dass ist der so genannte Weiskittelblutdruck.

Insgesamt nicht behandlungsbedürftig aber wir sollten diesen im Auge behalten, was wir auch taten.

Verdauungsprobleme in Form von Durchfällen und Säure bedingte Magenbeschwerden begleiten allmählich meine

Gicht und den erhöhten Blutdruck.

Auch hier brachten Medikamente gegen die Magensäure und den Durchfall zunächst eine Linderung.

Mein nächster Arzt, mein langjähriger musste aus Alters- und Gesundheitsgründen aufhören, meinte das

Blutdruckproblem nun unbedingt medikamentös behandeln zu müssen, was er dann auch tat.

Anfangs mit leichten Entwässerungstabletten, war auch meiner Ansicht nach das Richtige, denn zwischenzeitlich

stellten sich bei mir Ödeme, Wasseransammlungen in den Armen und Beinen und wie ich vermutete auch im

Bauchraum ein, denn dieser wurde langsam immer dicker.

Der Erfolg war überwältigend, die Wasseransammlungen verschwanden, der Blutdruck ging insgesamt wieder etwas

runter und waberte, mit den allerdings bekannten Schwankungen, von leicht- bis mittelgradig erhöht dahin.

Ein Jahr wurde ich so Therapiert.

Bei der wieder routinemäßig durchgeführten Kontrolle war mein Arzt mit dem so therapierten Blutdruck nicht mehr

zu frieden, der lag schon bei 180/110.

Mit der Entwässerung alleine kommen wir anscheinend nicht mehr aus, war seine Schlussfolgerung.

Wir werden mal eine Langzeitblutdruckmessung durchführen.

Wenn sich bestätigt dass ihr Blutdruck dauerhaft zu hoch ist werden wir um weitere Medikamente nicht herum

kommen.

Die Langzeitblutdruckmessung war niederschmetternd.

Werte allgemein zu hoch stellenweise lebensbedrohlich.

Darauf hin erhielt ich Betablocker und ACE-Hemmer und vorsorglich Aspirin, also das volle Programm.

Um noch den Überblick zu behalten welche Tabletten ich wann nehmen sollte kaufte ich mir eine Tablettenbox in die

ich nun die Tabletten gegen Magensäure, Gicht, Entwässerung, Betablocker und ACE-Hemmer und natürlich Aspirin

einsortierte.

Die Boxen enthalten dann immer den täglichen Bedarf einer Woche.

Das einsortieren nahm jetzt schon einige Zeit in Anspruch und bei der Tablettenmenge kam ich mir schon wie ein

Apotheker vor.

Wenn das alles gut sein soll, sagte mir mein Bauchgefühl?

Meine Logik sah das anders denn ich hatte die Werte ja alle gesehen und erlebt und am „Erfolg“ ja auch direkt Anteil

nehmen können.

Was sollte also falsch laufen?

Ich wurde ja nun wirklich bestens behandelt samt hochwirksamsten Medikamenten und trotzdem verschlechterte sich

mein Gesundheitszustand weiter.

Es war 1995, bis dahin der schrecklichste Tag meines Lebens.

Während einer beruflichen Fortbildung kurz vor deren Ende war mir auf einmal so, als wenn jemand von einer Sekunde

zur anderen den Schalter fürs Gehirn ausgeschaltet hätte.

Ich konnte nichts mehr aufnehmen, hörte alles wie durch eine Schallschutzwand und bekam eine große Panik.

Mein erster Gedanke war oh Gott, Schlaganfall!

Natürlich erfolgte eine sofortige Fachärztliche Untersuchung, EEG, EKG, Kernspin und CT und alles unterstützt durch

Laborwerte.

Resultat: Sie sind organisch gesund, keine Ahnung wo her das kommt, seien sie froh dass nichts geplatzt oder verstopft

ist.

Es wollte mir nicht so recht gelingen froh und blöder im Kopf zu sein ohne den Grund dafür zu kennen.

Therapiert wurde ich nun für ein halbes Jahr mit Normabrain, intravenös fünfmal die Woche.

Nachdem es schwierig wurde noch Einstichmöglichkeiten zu finden weil alles schon vernarbt war, wurde die Therapie endlich

auf Tabletten umgestellt, wieder ein paar mehr in der Tablettenbox.

Eine Verbesserung der Hirnleistung habe ich während dieser Behandlung feststellten können und gefühlsmäßig mit 30%

eingeschätzt was immer das auch bedeuten mag.

Der Verstand konnte diese gefühlsmäßige Einschätzung ja nicht mehr kontrollieren, der war zu diesem Zeitpunkt sehr

heruntergefahren.

Vorstellen kann man sich den Zustand ähnlich einer Alzheimererkrankung nur mit dem Bewusstsein es jedes Mal zu

merken wenn etwas daneben gegangen ist, denn die Logik und ein großer Teil der Intelligenz war ja noch schwankend intakt.

Alles an Wissen ist irgendwie vorhanden, nur nicht abrufbar wenn es benötigt wird.

Das Gehirn entschuldigt sich so zusagen damit, dass es dir mitteilt, tut mir leid, ich bekomme die Schublade nicht auf in der

das Wissen liegt, aber ich bin sicher dass es sich in dieser Schublade befindet.

Eine schwere Zeit für alle die mit mir zusammen leben, für mich natürlich auch.

Unverständnis bei Bekannten und Freunden wenn Termine nicht eingehalten werden oder der Anruf bei Geburtstagen

unterbleibt.

Verdächtigungen der Kinder sie hätten mein Geld gestohlen, weil ich vergaß, das ich vor zwei Stunden einkaufen war und

es selber ausgab.

Wichtige Termine, z. B. einen für mich überaus wichtigen Prüfungstermin, habe ich nicht wahrgenommen, weil ich meinte

der ist ja erst Mittwoch und nicht bemerkte, es ist Mittwoch.

Dieses alles neben den alltäglichen Sachen wie Brille und Haustürschlüssel suchen, selbst wenn man sie in der Hand oder

auf der Nase hat.

Gott sei Dank dass ich die Schlüssel nie auf der Nase hatte und mit der Brille die Tür aufschließen wollte.

Trotzdem hat mich dann eher harmloses Ereignis zu einem Zusammenbruch gebracht.

Beim ausfüllen eines Formulars sollte ich Namen und Geburtsdaten meiner Kinder angeben.

Wie wird der Name geschrieben, mit K, mit x mit ch, schwirrte es mir durch den Kopf und wann wurden sie geboren?

Nichts mehr, Schublade verklemmt!

Meinen Beruf konnte ich mit solchen Schubladenklemmern natürlich auch nicht mehr ausüben.

Mit dieser neuen Erkrankung ist der behandelte Blutdruck wieder angestiegen, nur da mit Rekordwerten von bis zu 280/180

trotz oder wegen der ganzen Medikamente.

Da fühlte ich mich zeitweise wie ein Dampfkessel kurz vor der Explosion.

Merkwürdig war nur, dass schulmedizinisch keine intensivmedizinischen Maßnahmen erfolgten, denn ich wurde mit diesem

Blutdruck wieder nach hause geschickt.

Na ja, Medikamente gegen den Hochdruck in ausreichenden Dosen nahm ich ja bereits!

Allgemein wird gesagt, erhöhten Blutdruck spürt man nicht, so einen schon.

Kopfweh, Seh- und Hörstörungen waren meine Begleiter in dieser Phase.

Ein- und Durchschlafstörungen gehörten nun zum täglichen Leben.

Durch Tablettenumstellung konnte der Blutdruck wieder einigermaßen stabilisiert werden.

Ja, wenn ich mich so recht erinnere war dieses auch der Zeitraum wo es anfing mit den unerträglichen Gelenk- und

Muskelschmerzen.

Muskelkater hatte ich sowieso schon häufiger.

Die Lendenwirbel machten arge Probleme beim gehen, liegen und besonders beim stehen.

Entzündungs- und schmerzlindernde Tabletten sollten auch hier für Entspannung sorgen.

Diese fanden schon keinen Platz mehr in meiner Tablettenbox.

Hilfreich waren sie auch, aber das Ergebnis war nicht befriedigend, und in Anbetracht meines eh schon riesigen

Tablettenkonsums auch nicht angezeigt.

So kam es dass ich das erste Mal im Leben zufällig Kontakt mit einer chinesischen Heilpraktikerin hatte, die in fünf

Sitzungen bei mir Elektroakupunktur und Massagen anwendete.

Nach drei Anwendungen waren die Schmerzen im Rücken schon fast weg, am Ende völlig.

Endlich mal wieder etwas Erfreuliches in meinem Leben.

Für ein halbes Jahr war ich tatsächlich die LWS – Probleme los!

Dafür mehrten sich Muskelkrämpfe, die nächtlich und überwiegend in der Wadenmuskulatur auftraten.

Aber auch am Tage z. B. beim Gähnen verkrampfte sofort meine Halsmuskulatur genauso wie bei plötzlichen

Streckbewegungen aller Extremitäten.

Ärztlicher Rat war: Nehmen sie Magnesium, das hilft eigentlich ganz gut gegen Muskelkrämpfe.

Ein bisschen hat es geholfen aber mehr noch die Einsicht keine plötzlichen oder unüberlegten Bewegungen zu

machen, wenn man wach ist jedenfalls.

Wie gesagt nach einem halben Jahr hatte ich auch mein LWS – Syndrom wieder und zur „Freude“ meiner Frau

schnarchte ich jetzt auch noch wie ein Bär, nur lauter meinte sie.

Besorgt meinte sie ich würde nachts plötzlich mit dem Schnarchen und atmen aufhören und kurz vorm ersticken

plötzlich tief nach Luft schnappen.

Das kann ich bestätigen, denn ein paar Mal bin ich vom Luft schnappen aufgewacht, mit der noch vorhandenen

Panik zu ersticken.

Vom Schnarchen habe ich nur in der Einschlafphase etwas mitbekommen wenn ein zu lauter Grunzer mich wieder

weckte.

Wie gut das nicht alle Erkrankungen plötzlich auftraten sondern Schritt für Schritt.

So ist man auch in der Lage jede Krankheit für sich anzunehmen und damit zu leben obwohl die Summe der

Erkrankungen und deren Auswirkungen ein einigermaßen ertragbares Leben unmöglich macht und dieses nicht

nur für mich.