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WISSEN ist Macht, nichts WISSEN MACHT auch nichts!



Benutzerhinweis

Liebe Leser, gehen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf meine Theorien, dann erscheinen rechts die verschiedenen Theorien.

Klicken Sie dann einfach auf die entsprechende Theorie, die sie lesen wollen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Ich habe eine Bitte an Sie.

Wenn Sie meine Theorien lesen und Sie bemerken dass diese nicht mit Ihren Kenntnissen übereinstimmen, so ist dieses normal, weil Ihnen einst falsche Lehrinhalte vermittelt wurden.

Dieses hat aber nichts damit zu tun weil ich nicht alle Tassen im Schrank oder alle Latten am Zaun habe.

Wenn Sie sachdienlich fördernde Anregungen haben, so können Sie mir diese gerne mitteilen, aber bitte keine Beleidigungen oder Drohungen, diese werde ich strafrechtlich verfolgen lassen!

Danke für Ihre Verständnis

Nachbetrachtung 

Nun sitze ich hier, habe das Buch so gut wie fertig und frage ich mich, ob es mir gelang meine Erkenntnisse, die auf ein paar tausend solcher Buchseiten und meiner ganzen leidvollen Erfahrung basierten, ihnen zu übermitteln.

Die hoch wissenschaftlichen Seiten und Formeln habe ich dabei weitgehend weggelassen oder vereinfacht und verständlich übersetzt.

All dieses um die Problematik allgemein verständlich zu machen.

Akademiker würden lieber mit Fachausdrücken nur so herumwerfen, aber wem nützt es?

All das was ich recherchierte ist letztlich rein wissenschaftlicher Natur.

Wenn mir bei der Vereinfachung und Übersetzung Fehler unterlaufen sind, bitte ich dieses zu entschuldigen.

Ich hoffe trotzdem dass es mir gelang die beschrittenen Irrwege kenntlich zu machen und einem Umdenkungsprozess einzuleiten.

Warum noch niemand die gleichen Erkenntnisse gewann bzw. sie nicht veröffentlichte ist mir unverständlich, denn alle Vorgänge des Stoffwechsels und des Säure-Basenhaushalts sind bekannt.

Was noch zu klären wäre, ob eine Übersäuerung der „falschen“ Nahrung, oder den Essgewohnheiten zuzuschreiben ist.

Da es üblich geworden ist, alle Nahrungselemente gemischt zu uns zu nehmen werden u. U. die Rezeptoren des Magens nicht mehr in die Lage sind, zu erkennen wie viel Salzsäure oder Basen nun ausgeschüttet werden müssen um die Nahrung richtig zur Verdauung aufzubereiten und aufzuspalten.

Ob die dafür vorgesehenen Zellen des Magens, bei der Vielzahl von verschiedener Nahrung einer Mahlzeit, noch richtig erkennen können wozu sie bestimmt sind?

 

Hauptzellen

Sie bilden eine inaktive Vorstufe des Eiweiß spaltenden Enzyms Pepsin (basisch), das Pepsinogen.

Dieses Pepsinogen wird erst durch Kontakt mit der Magensäure zu Pepsin umgewandelt und aktiviert.

Auf diese Weise wird eine Zerstörung der Magendrüsen durch Selbstverdauung verhindert.

Belegzellen

Die Belegzellen (Parietalzellen) produzieren die für die Bildung der Magensäure notwendigen Wasserstoffionen (Säure).

Darüber hinaus bilden sie den so genannten Intrinsic-Faktor, einen Stoff, der für die Aufnahme von Vitamin B12 im unteren Dünndarm zwingend erforderlich ist.

Nebenzellen

Die Nebenzellen sondern einen Schleim ab, der Hydrogencarbonat-Ionen (basisch) enthält.

Durch seinen alkalischen Charakter trägt dieser Schleim zur Regulierung des pH-Wertes im Magen bei und schützt die Schleimhaut auf diese Weise vor Schäden.

Nach der Nahrungsaufnahme kann die Magensaftbildung gegenüber dem Nüchtern Zustand um den Faktor 100 ansteigen.

Sie wird sowohl über nervale als auch über hormonelle Signale gesteuert.

 

Auch unser Essverhalten könnte deshalb auch, rein theoretisch, zu einer Übersäuerung führen.

Vielleicht ist ja auch die Trennkost deshalb nicht ganz erfolglos.

Wo auch immer der Grund für die Übersäuerung liegt, zusätzliche Basen tragen zur Vermeidung und zur Heilung von Krankheiten bei.

Damit dieses Buch kein Zwanzigteiler wird, blieb mir nichts anderes übrig als zu kürzen und zusammenzufassen.

Alles auf einen Punkt gebracht hätte ich auch schreiben können:

Sorgen sie für eine ausreichende Zufuhr an Hydrogencarbonat und sie werden nicht Krank, bzw. wieder Gesund.

Sie leben länger und das alles ohne irgendwelche Beeinträchtigungen.

Nur hätte so ein Buch ihr Interesse geweckt?

Sicher nicht, deshalb haben sie auch nebenher noch so viel Interessantes über die Wichtigkeit des Stoffwechsels und des Gleichgewichts erfahren.

Sie haben verschiedene Stoffwechsel kennen gelernt und wie sie bemerkten, es gibt nicht nur einen.

Auch hier könnte man wieder die Frage nach der Wichtigkeit stellen, die Antwort wäre die Gleiche wie bei den Organen.

Alle zusammen ermöglichen erst unser Leben.

Doch einen kleinen aber entscheidenden Unterschied gibt es doch.

Ein Stoffwechsel der bei uns auch eine entscheidende Rolle spielt, hat überhaupt erst zur Entstehung des Lebens beigetragen, dieser Stoffwechsel hält den gesamten Kreislauf unseres Planeten am Leben.

Beim Menschen ist es der Stoffwechsel zwischen Säuren und Basen, der eben nur eine Referenz von 0,1 der PH-Wertskala ausmacht.

Eine verdammt kleine Bandbreite trennt uns also von Leben und tot.

Nur bevor der Blut-pH-Wert verändert wird, hat sich Ihr Basenpuffer entleert, sich im Organismus eine gewaltige Menge an Laktat angesammelt und zu allen möglichen Krankheiten geführt.

Erst im Endstadium kann der Organismus die Aufrechterhaltung des Blut-pH-Werts nicht mehr aufrechterhalten.

Dieser Zustand ist der Beginn des letzten Stoffwechsels vom Leben zum Tode.

Die Natur folgt den gleichen Gesetzten, besser gesagt der Mensch folgt den gleichen Gesetzen

des natürlichen Kreislaufs, denn er entstammt diesem letztlich.

Eine Entwicklung des Lebens konnte nur in einem Milieu stattfinden zwischen Säure und Basen, also im neutralen Bereich.

Wissenschaftlich gesehen entstammt das Leben aus dem Meer.

Also durfte dieses Meer weder rein basisch noch rein sauer sein.

Ein Meer für sich gesehen, wäre aber auch nicht in der Lage, ein Leben hervorzubringen.

Es benötigt auch eine Atmosphäre oberhalb des Wasserspiegels.

Eine weitere wichtige Rolle spielt dann noch die chemische Zusammensetzung des Wassers.

Diese ergibt sich letztlich aus den Bestandteilen unseres Planeten Erde, der Mineralien und Spurenelemente.

All diese (wichtigsten) Faktoren können als Ursuppe unseres Lebens gesehen werden.

Das für die Atmosphäre wiederum die Fauna an den Stoffwechselvorgängen beteiligt ist bleibt für diese Betrachtung außen vor.

Die Atmosphäre war eben so wie sie sich entwickelt hat, wie das Meer eben auch zum Beginn der Entstehung unseres Lebens.

Nur so konnte sich ein Kreislauf entwickeln, der ein Perpetuum Mobile darstellt, der ein völliges Gleichgewicht aller lebensnotwendigen Stoffe ermöglicht.

Ein Beispiel soll dieses Bildhaft machen.

Stellen sie sich einen mit Leitungswasser gefüllten Glasbehälter (Aquarium) vor.

In so einem Behälter wird sich nichts entwickeln können außer faulem Geruch.

Damit dieses Wasser nicht umkippt bedarf es einiger Zusätze, die sich auch im Meer befinden.

Die Atmosphäre die diesen Behälter umgibt ist ja schon vorhanden.

Was also in den Behälter gefüllt werden müsste sind also Wasser (H2O) und Kalkstein CaCO3).

Mehr Zutaten enthielt die Ursuppe vorerst nicht.

Der Kalkstein ist schwer im Wasser löslich, gibt seine Bestandteile langsam aber kontinuierlich an das Wasser ab.

Das Wasser (H2O) nimmt jetzt vom Kalkstein die gelösten und geteilten Bestandteile

Ca (Kalzium) und CO3 (Karbonat) auf.

Diese wandeln sich folgend in saure Wasserstoff Ionen (H) und in basische Hydrogencarbonat Ionen um.

Anschließend wandeln sich in saure Kohlensäure um, die noch im Wasser als fester Bestandteil gelöst ist.

Kohlensäure, das kennen sie von den Getränken, hat die Eigenschaft in Form von kleinen Bläschen aus den Flüssigkeiten aufzusteigen bis an die Oberfläche.

Wenn sie das Wasser verlassen, wandeln sie sich in den Gasförmigen Stoff CO2 (Kohlendioxid) um.

Da die chemische Reaktionen umkehrbar sind, können sie sowohl in die eine als auch in die andere Richtung ablaufen.

Die Hinreaktion und Rückreaktion verlaufen dabei gleichzeitig.

Während also Ausgangsstoffe zu Endprodukten reagieren, werden umgekehrt auch Endprodukte wieder in die Ausgangsstoffe umgewandelt.

Je nach den Konzentrationen der Stoffe verlaufen die Hin- und Rückreaktion unterschiedlich schnell.

Reagieren pro Zeiteinheit genauso viele Ausgangsstoffe zu Produkten wie Produkte zu Ausgangsstoffen, spricht man vom Gleichgewichtszustand.

Bei einer Störung des Systems, z. B. durch Zugabe von Stoffen, versucht das System das Gleichgewicht wiederherzustellen, so lange es in der Lage ist dieses zu tun.

Bei einer Überlastung durch Fremdstoffe oder Chemikalien wäre dieses System nicht mehr in der Lage ein Gleichgewicht herzustellen.

Alle Prozesse in der Natur, ob sie nun das Meer, Flüsse, Flora oder Fauna oder unsere Atmosphäre betreffen laufen so ab.

Deshalb hat das Säurebasengleichgewicht auch die größte Bedeutung für uns Menschen, für alles Leben auf unserer Erde.

Wird dieses Gleichgewicht gestört zeigt es sich in der Natur durch Waldsterben, durch Rückgang des Lebensreichtums der Meere und Flüsse ob Fauna oder Flora betreffend.

Bei uns Lebewesen Mensch äußert sich dieses Ungleichgewicht eben durch anormale Körperzustände, die von der Medizin in der Endstufe als Zivilisationskrankheiten bezeichnet werden.

Die Anzahl der Erkrankungen weltweit ist, so finde ich, genug Anzeigezustand dass der Mensch sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet.

Hiergegen wird leider nicht hilfreich eingegriffen, sondern so Therapiert, dass ein noch größeres Ungleichgewicht entsteht.

Dieser Irrweg muss schnellstens beendet werden, ansonsten bleiben von der menschlichen Rasse nur noch ein paar Naturvölker übrig, wenn sie nicht vorher vom Rest der Menschheit vernichtet wurden.

Dass ein Aussterben bevorsteht, zeigt sich an der zunehmenden Zahl von unfruchtbaren Männern in den Zivilisationsgesellschaften.

Noch haben die Menschen die Möglichkeit einer Kehrtwende des Irrwegs, es ist noch nicht zu spät.

Was sie für sich ändern können haben sie eventuell schon am Beispiel des Gefäßes (Aquariums) erkannt.

Kalkstein und Wasser und die Atmosphäre sind also die Lebensbausteine auf die es ankommt.

Wir haben zwar auch Wasser im Körper, und das nicht wenig, aber wir verbrauchen es im Gegensatz zum natürlichen Kreislauf.

Also sind wir gezwungen Wasser in ausreichenden und ausgleichenden Mengen zuzuführen.

Dieses wäre schon einmal der erste Schritt in die richtige Richtung.

Was den Kalkstein betrifft sind wir der Natur gegenüber ebenfalls im Nachteil, Nahrung liegt uns zwar manchmal wie ein Stein im Magen, doch leider ist es kein Kalkstein, der fehlt uns also.

Trotzdem haben wir so etwas Ähnliches in unserem Organismus.

Den Kalkstein in flüssiger Form eines Basenpuffers.

Auf der einen Seite geschehen die gleichen Vorgänge in allen Richtungen hin wie zurück so wie in unserem Gefäß (Aquarium).

Ein Teil des Gleichgewichts stellt die Lunge, wie sie schon erfahren haben, über die Atmung her.

Die Nieren, die Leber, letztlich alle Organe sind bestrebt das Gleichgewicht der Säuren und Basen aufrecht zu erhalten.

Dieses Gleichgewicht wird hauptsächlich gestört durch unsere Nahrungsaufnahme.

Bewegung spielt natürlich, wenn auch eine kleinere Rolle.

Betrachten sie unseren Körper doch einfach so wie unser Beispielgefäß nur ohne Stein, dafür mit dem Basenpuffer.

Unsere Ernährung, zuviel Bewegung wie auch zu wenig bringen unser Gleichgewicht durcheinander.

Kurzfristig kann ein ausgeglichener Säure- Basenhaushalt das Gleichgewicht über den Basenpuffer wieder herstellen.

Langfristig führt unsere Ernährungsweise aber zu einer Verschiebung des Verhältnisses von Säuren und Basen, zu Lasten der Basen.

Selbst die Zuführung von Basen nur einer Gattung, z.B. Kalzium oder Magnesium führt insgesamt zu einer Verschiebung, weil unser Basenpuffer zu 75% aus Hydrogencarbonat

(HCO3) besteht.

Den bleibenden Rest von 25% teilen sich dann die basischen Stoffe Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium und Säuren, um die wichtigsten zu nennen.

Wenn sie also ständig nur eines der basischen Stoffe z.B. Kalzium als Nahrungsergänzung zu sich nehmen verschiebt sich das Verhältnis der Basen untereinander.

Sie hätten zwar für eine Basengleichgewicht im Verhältnis zur Säure gesorgt, aber die wichtigste Base (HCO3) nicht aufgefüllt.

Diese ist aber für die Pufferfunktion die entscheidende.

Auch so kann der Organismus z.B. in Form einer Arthrose, Osteoporose oder Diabetes geschädigt werden, obwohl Sie Basen zuführen, leider nicht die Richtige.

Die wichtigste Base fehlt in den meist verwendeten Nahrungsergänzungsmitteln.

Kalzium und Magnesium ohne hohen HCO3 - Anteil sind hier die Meistverkauften, weil sie eben die Knochen oder die Muskeln, nach Medizinischer und Volksmeinung hilfreich unterstützen sollen.

Doch stellen sie eben nur kleine Gewichte da, die die Waagschale zwar in eine positive basische Richtung verändern, aber leider nicht den HCO3 Puffer wieder auffüllen.

HCO3 (Hydrogencarbonat) ist viel wichtiger, weil es kurzfristig und mit einem Anteil von

75 % dafür Sorge tragen die Laktate im Gewebe wieder abzubauen, sie übernehmen sozusagen die Schlüsselrolle in diesem Gleichgewicht.

HCO3 befindet sich wie sie jetzt wissen gelöst vom den anderen Salzen im Körperwasser, gebunden an der Kohlensäure.

Am Kalkstein mit der feuchten Zunge lecken würde sie schon sehr weit in Richtung Gleichgewicht bringen, aber wer mag das schon, schmeckt ja nicht besonders.

Möglichkeiten die Basen aufzufüllen bestehen aber trotzdem.

Es gibt Basenmittel die einen mehr oder minder hohen Anteil an HCO3 haben.

Diese allerdings in Verbindungen mit Natrium als NaHCO3, oder Kalzium (CaHCO3) etc.

Das stellt aber kein Problem dar, da bei den Stoffwechselvorgängen sich NaHCO3 wieder in Na + HCO3, Mg + HCO3 oder Ca + HCO3 aufspalten.

Die wohl bekanntesten und ältesten NaHCO3 Träger sind Kaisernatron, Bullrichsalz und Bullrichs Vital, welche ich stellvertretend für alle anderen Mittel nenne.

Dem Gleichgewicht am dienlichsten wäre ein Basenmittel welches zu 75 % NaHCO3 enthielte und die letzten 25 % sich auf CaHCO3 (Kalziumkarbonat), MgHCO3 (Magnesiumkarbonat) und Trikaliumcytrat verteilen würde.

Nahe dran an diesem Verhältnis ist z.B. Bullrichs Vital.

Die positiven Wirkungen von NaHCO3 kannten schon unsere Großeltern genau so wie deren Großeltern.

Sie behandelten damit z.B. ihren übersäuerten Magen, das funktioniert auch heute noch ohne jede schädigende Nebenwirkung, es sei denn sie leiden an einer Unverträglichkeit.

Wenn sie einmal in einem Geschäft, einer Drogerie oder einer Apotheke Kaisernatron entdecken, lesen sie doch bitte den Beipackzettel, sie werden staunen was NaHCO3 alles vermag, es ist ein wahres Wundermittel.

Aus jetziger Sicht und mit meinen heutigen Kenntnissen muss ich feststellen dass unsere

Urgroßeltern schon sehr nah dran waren, den Säuren-Basenhaushalt zu regulieren, doch leider wurde NaCO3 lediglich zur kurzfristigen Therapie eingesetzt, eben nur so lange bis die Beschwerden wieder verschwanden.

Es kam zwar öfter zur Anwendung, aber nur dann, wenn wieder Beschwerden auftraten.

Auf Grund unserer Ernährungssituation ist eine kontinuierliche Dosis von NaHCO3 dringend angezeigt, weil die Basenpuffer aller Zivilisationsgesellschaften nicht mehr im Gleichgewicht stehen.

Sie erinnern sich an die Krankenstatistiken?

Also fangen sie an ihren Basenpuffer wieder aufzufüllen, die positiven Wirkungen werden sie bald selber erkennen.

HCO3 für sich gesehen könnten sie so viel zu sich nehmen wie sie möchten, es schädigt nicht und was vom Organismus nicht aufgenommen werden kann wird über den Urin wieder ausgeschieden.

Beim NaHCO3 haben sie aber immer das Natrium, Kalzium oder Magnesium als Bindung mit erworben.

Wie viele Natriumanteile im NaHCO3 enthalten sind spielt letztlich eine untergeordnete Rolle wenn sie sich nicht sonst übermäßig salzhaltig ernähren, denn Natrium ist auch im Salz enthalten.

Wenn sie z.B. 5 Gramm NaHCO3 zu sich nehmen deren Anteil an Natrium 20% enthält, haben sie nur 1 Gramm Natrium zugeführt.

Also keine Bange, alles was sie sonst so zu sich nehmen hat einen überwiegend negativen Einfluss auf ihr Wohlbefinden, nur NaHCO3 nicht.

Vorsichtig sollten nur die Menschen sein, die an einer Alkadose leiden, also die, deren Säure-Basenhaushalt sich in den basischen Bereich verschoben hat.

Diese Verschiebung müsste dann aber krankhaft sein, bzw. durch ein anderes plötzliches Ereignis eingetreten sein.

Ernährungsbedingt dürfte bei uns niemals eine solche Verschiebung eintreten, es sei denn sie ernähren sich ausschließlich von basischen, oder nicht sauer verstoffwechselnden Lebensmitten, und würden noch in Gegenden angesiedelt sein, die über ein Quellwasser mit hohem HCO3 Gehalt verfügen und dieses dann auch täglichen verwenden.

Wenn es denn so wäre, könnten Sie evt. auch ein Problem bekommen, genauso wie bei der Azidose, nur eben mit anderem Namen, der Alkadose aber mit den ähnlichen schwerwiegenden Folgen, es kommt eben auf das Gleichgewicht an.

Ob sie an einer Azidose leiden, können sie an den von mir schon beschriebenen Symptomen erkennen, letztlich an allem was nicht als normal einzustufen ist.

Ob sie auf dem Weg sind eine ausgewachsene Azidose zu erlangen, können sie daran erkennen ob ihr Urin sich überwiegend im sauren Bereich befindet, dafür gibt es PH-Teststreifen, die sind nicht einmal teuer.

Eine Blut-PH-Wertbestimmung macht noch keinen Sinn, da der PH-Wert erst nach Basenaufzehrung und einer zusätzlichen langjährigen schweren Azidose ins Ungleichgewicht kommt, dann aber relativ rasch einen schwerwiegenden, letztlich tödlichen Verlauf nimmt.

Deshalb nochmals die Bitten an Sie, bei der nächsten fälligen Blutuntersuchung eine Laktatwertermittlung ihres Blutes vornehmen zu lassen.

Ein Nachweis von erhöhtem Laktat beinhaltet auch den Nachweis eines aufgezehrten Basenpuffers.

Alles was über 0,5 mmol/l an Laktat angezeigt wird, wenn sie sich nicht vorher gerade sportlich verausgabt haben, ist ein Hinweis darauf, dass sie sich im Übersäuerungsprozess befinden, obwohl der Laktat-Referenzwert noch nicht überschritten ist.

Normal dürfte sich Laktat überhaupt nicht im Blut wieder finden, denn unser aufbauender und abbauender Stoffwechsel sollten sich im Ruhezustand normalerweise im Gleichgewicht befinden, oder?

Selbst der pH-Urintest gibt keinen endgültigen Aufschluss über ihren Laktatstatus, wenn sie regelmäßig oder während der Testphase Kalzium oder Magnesium zu sich nehmen.

Kalzium und Magnesium als Nahrungsergänzung sind basisch und werden zum größten Teil über den Urin wieder ausgeschieden.

Dieser Umstand führt zu einem basischen Urin, ein Säurehinweis wird hierdurch vereitelt.

Eines ist jedoch sicher, wenn sie sich von den üblichen Nahrungsmitteln ernähern, Medikamente einnehmen, Alkohol trinken oder Rauchen befinden sie sich auf der Überholspur ins Verderben.

Eines ist jedoch ganz sicher, umso mehr Milchsäure sich, über die Ernährung, im Gewebe angereichert, umso mehr wird Hydrogencarbonat (HCO3) zum Abbau des Laktats benötigt.

Ein wahrer Teufelskreis, die Spirale dreht sich mit zunehmenden Alter deshalb immer schneller Richtung Krankheit und Ableben.

Um auf mein Versprechen im Vorwort zurückzukommen möchte ich Ihnen diesen Irrweg noch einmal verdeutlichen.

Die Schulmedizin als auch die Ernährungswissenschaft vertritt fälschlicher Weise die Ansicht: 

Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor einer Übersäuerung.“

Aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile.

Eine Übersäuerung des Körpers ist beim Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten.

Zu einer Azidose (Übersäuerung) kann es z.B. nur bei einer Stoffwechselentgleisung beim Diabetes mellitus kommen.“

Ganz unterschiedliche Erkrankungen und Symptome prinzipiell monokausal auf die Ernährung zurückzuführen entspricht nicht dem aktuellen Kenntnisstand von Medizin und Ernährungswissenschaften. 

Ferner glaubt die Schulmedizin, das eine Übersäuerung sich direkt im Blut-pH-Wert kenntlich machen müsste.

Dieses ist ein gravierender Irrtum.

Solange die Pufferbasen noch aus den Knochen und dem Gewebe gelöst werden können, bleibt der Blut-pH-Wert stabil.

Eine Übersäuerung lässt sich nur aus dem Laktatwert beweisen!

Erst wenn die Basenpuffer verbraucht sind, würde sich die Übersäuerung im pH-Wert kenntlich machen, dann ist es aber für die Betroffenen zu spät. 

Das sind die Gründe für den größten Irrweg der Menschheitsgeschichte.

Lediglich eine Anreicherung von Milchsäure (Laktat) in unserem Organismus ist also für fast alle Beschwerden, die noch keine Krankheit darstellen, sowie die so genannten Zivilisationskrankheiten und für die meisten Todesfälle verantwortlich.

Zu einfach um wahr zu sein, oder ist dieser Umstand etwa doch bekannt?

Eine Reihenuntersuchung der Blutlaktatwerte würde sofortige Klarheit über den Übersäuerungszustands unserer Bevölkerung bringen.

Basische Nahrungsergänzung vermag diesen Zustand wieder auszugleichen!

Schauen wir mal was die Zukunft bringt.

In der Vergangenheit gab es jedenfalls schon gute Ansätze, die leider schulmedizinisch nicht

Anerkannt wurden. 

 

Geschichte

Die These, dass ein Ungleichgewicht von Säuren und Basen im Körper Krankheiten verursache, wurde vermutlich zum ersten Mal von Francis de la Boe Sylvius im 17. Jahrhundert aufgestellt, damals noch bezogen auf die „Körpersäfte“ gemäß den Vorstellungen der Humoralpatologie.

Die Empfehlung lautete, die Patienten entsprechend mit Säuren oder mit Laugen zu behandeln.

Anfang des 20. Jahrhunderts griffen zunächst Howard Hay und Franz-Xaver-Mayr diese Theorie auf.

Von Mayr stammt der Ausspruch „die Säure ist das Zellgift schlechthin“.

Populär wurde die Säure-Basen-Theorie vor allem durch den schwedischen Biochemiker Ragnar Berg, der den angeblichen Säure- und Basengehalt in vielen Lebensmitteln durch Analysierung der Asche nach der Verbrennung ermittelte.

Er setzte Kationen mit Basen und Anionen mit Säuren gleich.

Diese Befunden korrelierten mit ermittelten Harnwerten nach vorwiegend pflanzlicher und überwiegend fleischlicher Kost.

Berg formulierte daraufhin die Theorie vom Säureüberschuss im Körper, die schließlich sogar zum „Säuretod“ führen könne, da er die Ketose bei Diabetikern mit Übersäuerung in Verbindung brachte.

Diese Theorie wurde von Bircher-Benner aufgegriffen: „Wächst der Säureüberschuss so hoch an, dass die Nahrungsbasen nicht mehr hinreichen so gerät der Organismus nach und nach in Säurenot, bis sich schließlich die Acidose, ein Zustand lebensgefährlicher Säurevergiftung, einstellt.“

1927 erschien ein Buch des amerikanischen Arztes Alfred McCann auf Deutsch unter dem Titel Kultursiechtum und Säuretod, in der ebenfalls die Übersäuerungstheorie vertreten wird. Ein Zitat: „Wir wissen, dass die Fleischdiät das Blut ansäuert und dass des Menschen einzige Verteidigungsmöglichkeit gegen die Angriffe von Krankheiten auf der normalen Alkalinität des Blutes beruht.“

Weil die Säuren über die Nieren ausgeschieden werden, bezeichnete McCann Fleischesser als „Nierenmörder“. 

Die Gelegenheit und die Kenntnisse wären vorhanden gewesen um den schulmedizinischen Irrweg zu korrigieren!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf mein Vorwort zurückkommen und sie bitten wie dort beschrieben meine Erkenntnisse zu überprüfen und weiter zu verbreiten.

Sie ersparen anderen viel Leid, den vorzeitigen Tod, tragen so zur Erhaltung der Menschheit bei und verhindern den endgültigen Kollaps unseres Gesundheitswesens.

Das sollte ihr kleiner Beitrag zum Wohle ihrer Gesundheit und zum Wohle der ganzen Menschheit sein.

Ich bedanke mich bei ihnen dass sie dieses Buch gelesen haben und hoffe dass sie beherzigen, worum ich sie im Vorwort bat.